Ken Follett: Kingsbridge. Der Morgen einer neuen Zeit

Mit seinem historischen Roman „Die Säulen der Erde“ hat Autor Ken Follet die fiktive englischen Stadt Kingsbridge erschaffen und damit einen Weltbestseller gelandet, der sich in „Die Tore der Welt“ und „Das Fundament der Ewigkeit“ fortsetzte.

Follets aktueller Roman: „Kingsbridge“ erzählt von den Anfängen der aufstrebenden Stadt, von der Entwicklung aus einem kleinen Dorf zu einem christlichen Zentrum rund ums Jahr 1000 nach Christus und verrät natürlich auch, wie der Ort zu seinem Namen kam. Mitten im tiefsten Mittelalter regieren die Kirchenfürsten und ihre weltlichen Pendants nach Gutdünken, werden Schlachten mit den plündernden Wikingern geschlagen und Menschen als Kriegsbeute versklavt.

Zwei einfache Männer sind es, die Folletts Kingsbridge zum Leben erwecken: Der junge Bootsbauer Edgar, der zum Baumeister avanciert und in der Gunst von Ragna steht, der Tochter eines normannischen Grafen sowie der Mönch Alfred — beseelt vom Traum einer kirchlichen Bibliothek.
Die Kontroversen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk — zwischen reich und arm — und die Auswirkung von Macht und Ohnmacht spielen bei Follets Romanen generell eine bedeutende Rolle. Eindrucksvoll und detailverliebt zeichnet er beim Leser lebhafte Bilder im Kopf und lässt ihn in Geschichten eintauchen, die sich vor langer Zeit so oder so ähnlich abgespielt haben könnten.

Ken Follett: Kingsbridge. Der Morgen einer neuen Zeit, 1016 Seiten, Lübbe,
36 Euro

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