Kernaussagen des demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Biden

Joe Biden hat die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten der US-Demokraten angenommen, um den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump herauszufordern. Er verspricht, sich bei einem Wahlsieg am 3. November als Präsident für das Wohl aller Amerikaner einzusetzen. In seiner Rede am Donnerstag (Ortszeit) nach seiner Nominierung auf einem virtuellen Parteitag setzte der 77-Jährige folgende Schwerpunkte:

– Biden sieht die Wahl als Entscheidung zwischen Trumps Vision eines „Amerika der Finsternis und der Wut“ und seinem Kurs des Lichtes, des Dialogs und der Hoffnung.

– Biden will schon „am ersten Tag“ seiner Amtszeit einen Plan zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie vorstellen.

– Dafür soll es Biden zufolge auch eine landesweite Pflicht geben, Masken über Mund und Nase zu Tragen, um weitere Infektionen zu verhindern. Zudem werde er als Präsident nicht wie Trump auf ein „Wunder“ hoffen, sondern sich auf die Wissenschaft und den Rat der Experten stützen.

– Ohne die Eindämmung des Virus könne sich auch die Wirtschaft nicht wieder erholen, betonte Biden. Das habe Trump immer noch nicht verstanden, kritisierte er.

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– Biden versprach, die Wirtschaft wieder anzukurbeln und dabei Millionen neue Jobs zu schaffen.

– Wir „werden und können“ uns der „existenziellen Bedrohung“ des Klimawandels stellen, versprach Biden. Nötige Investitionen könnten finanziert werden, indem die von Trump durchgesetzten Steuersenkungen für Vermögende rückgängig gemacht würden, sagte Biden.

– Biden versprach, den Gesundheitssektor zu stärken und das Sozialversicherungssystem zu stärken.

– Biden will sich infolge der wieder aufgeflammten Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt nach der Tötung des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz im Mai mit Nachdruck dafür einsetzen, dass der „strukturellen Rassismus“ in den USA ausgemerzt wird.

– International will Biden die Zusammenarbeit mit den traditionellen Verbündeten wieder stärken, und Gegnern klar machen, dass Amerika sich nicht mehr bei „Diktatoren“ einschmeichelt.

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