Kia Sportage: Weißer Riese im Sportlook

Der viereinhalb Meter lange Kia Sportage GT-Line bietet reichlich viel für ein SUV: viel Ausstattung, viel Komfort und viel Platz. Der weiße Riese im Sportlook verfügt über einen permanenten Allradantrieb mit Lock-Funktion, die bei rutschigem Untergrund ein Durchdrehen der Räder verhindert und so für besseren Vortrieb sorgt. Der Mild-Hybrid-Diesel mit 136 PS garantiert in Kombination mit dem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ausreichende Fahrwerte.

Überhaupt wird viel Augenmerk auf Komfort gelegt: Das beginnt bei den beheizbaren Ledersitzen vorne, die zusätzlich mit einer Belüftungsmöglichkeit begeistern, welche wiederum die automatische Klimaanlage beinahe überflüssig macht.

Und für die Fondpassagiere gibt es ebenfalls eine Sitzheizung. Zum Kia-Standard gehört übrigens auch ein beheizbares Multifunktions-Lederlenkrad. Ein elektrisches Panorma-Glasschiebe-Hubdach rundet das Wohlfühlambiente ab.

Typenschein

Kia Sportage GT-Line 1.6 CRDI / AWD

Preis: ab € 35.190,- inkl. Steuern und Abgaben; Testwagenpreis € 46.490,-, einen Sportage gibt es ab € 24.590,-
NoVA/Steuer: 9 % / € 570,24 jährlich
Garantie: 7 Jahre bis max. 150.000 km, 5 Jahre Lackgarantie, 12 Jahre gegen Durchrostung
Service: alle 12 Monate oder 15.000 km

Technische Daten:
Motor: 4-Zylinder Turbodieselmotor mit Direkteinspritzung und Partikelfilter, 1598 cm³, 100 kW/136 PS bei 4000 U/min, max. Drehmoment 320 Nm ab 2000 U/min; zusätzlich 10,8-kW-E-Motor
Getriebe: 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe
Antrieb: Allrad AWD
Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 12 s
MVEG-Verbrauch: 5,8/5,9/7,1 Liter
VOLKSBLATT-Testverbrauch: 6,6 Liter
CO2-Ausstoß: 161 g/km
Euro 6d-TEMP

Eckdaten:
L/B/H: 4485/1855/1635 mm
Radstand: 2670 mm
Eigen-/zul. Gesamtgewicht: 1623/2210 kg
Kofferraum: 439 bis 1428 Liter
Tank: 58 Liter (Diesel)
Reifen: 245/45 R19 auf 19“-Alufelgen

Sicherheit:
Regelsysteme: ABS/ESC/EBD/ACC/EBA/LKA/ISG
Airbags: 8

Ebenfalls sehr benutzerfreundlich ist die elektrische Heckklappe, die man berührungslos bedienen kann, wenn man nach dem Einkauf einmal beide Hände voll hat.

Eine besondere Erleichterung für den Fahrer ist die Einparkhilfe mit Kamera vorne und hinten sowie einer 360°-Rundum-Kamera, die das Auto samt Umgebung von oben zeigt (siehe Bild auf rechter Seite).

Innen begeistert ein 8-Zoll-Navigationssystem samt JBL-Soundsystem mit acht verbauten Lautsprechern. In der Mittelkonsole findet man eine kabellose Ladestation fürs Mobiltelefon, das sich mittels CarPlay mit dem Autoradio koppeln lässt – dann hat man Zugriff auf die gespeicherte Musik.

Sicherheit geht vor

Das Thema Sicherheit kommt im Kia auch nicht zu kurz: Ein adaptiver Tempomat mit Stop&Go-Funktion im Stauverkehr hält immer genug Abstand. Dazu kommt eine Verkehrszeichenerkennung, die auf Wunsch auch den Tempomat beeinflussen kann – soll heißen, die Geschwindigkeit wird automatisch gedrosselt, sobald das eingestellt Tempo die erlaubte Geschwindigkeit übersteigt.

Weiters untertstützen ein autonomes Notbremssystem inklusive Fußgängererkennung und Querverkehrsassistent sowie ein Toterwinkelassistent den Fahrer im Hintergrund. Der manchmal lästige Spurhalteassistent lässt sich auf Wunsch übrigens abschalten.

Voll-LED-Scheinwerfer und auch die Rückleuchten in LED-Technik sorgen für perfekte Sicht und ein optischer Aufputz sind vor allem die breitbereiften 19-Zoll-Alufelgen. Ein Doppelrohrauspuff und ein silberfarbener Unterfahrschutz betonen zusätzlich das sportliche Aussehen in der GT-Line.

Der Dieselmotor mit 136 PS verfügt über ein beachtliches Drehmoment, dass in Verbindung mit dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DCT7) immer für genug Vortrieb sorgt. Die Kombination mit einer 48-Volt-Lithium- Ionen-Batterie, die bei jedem Bremsvorgang wieder aufgeladen wird, reduziert zudem den Kraftstoffverbrauch merklich und unterstützt den Motor beim Beschleunigen.

Fazit

Der Kia Sportage GT-Line überzeugt mit einem üppigen Platzangebot für Insassen und Gepäck, wobei die geteilt umklappbaren Rücksitze bei Bedarf zu noch mehr Stauraum verhelfen. Die Serienausstattung ist jedenfalls überkomplett und und auch die Fahr- und Verbrauchswerte des Mild-Hybrid-Systems sind durchaus akzeptabel.

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