Kian Soltani: Dvorak Cello Concerto

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Von Antonin Dvoraks vielleicht in der gesamten Musikliteratur berühmtestem Cellokonzert in h-Moll op. 104 kann es nicht genügend Aufnahmen geben. Es existieren wenige Werke dieser Gattung.

Das hohe Lagenspiel, die sonore Kantabilität des Instrumentes können jedoch bei den darauf eingeschworenen Cellisten wunderbar zur Geltung kommen. Einer der von Daniel Barenboim geförderten Shootingstars hat nun mit seinem sensationell begabten Schützling Kian Soltani das Dvorak-Konzert unter der Leitung der Staatskapelle Berlin bei Deutsche Grammophon eingespielt.

Er ist gebürtiger Bregenzer mit persischen Wurzeln, 28 Jahre jung und von allen international tätigen Orchestern und Festspielen gefragt, seit er mit 19 Jahren bei seinem Wiener Debüt im Goldenen Saal für Schlagzeilen sorgte. Auf seinem Album gibt sich Soltani mit dem Dvorak-Konzert allein nicht zufrieden, sondern arrangiert es mit drei Dvorak-Stücken der insgesamt acht für Cello und Cello-Ensemble aus eigener Feder.

Mit dem Solokonzert des tschechischen Meisters gegenübergestellt, ergibt sich eine nicht fremde, aber doch einer stilistischen Weiterführung nahe Sichtweise auf Dvorak und verleiht dem Tonträger reizvolle Klangkonstellationen. Soltani kann auf seiner warm timbrierten Stradivari mit Temperament und Kreativität zugleich Zeugnis seiner schöpferischen Ader abgeben.

Hörprobe:

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