Kind und Fahrrad: Früh übt sich

Mobilitätstipp von ÖAMTC-Sicherheitsexpertin Petra Riener

Meist schon im Kindergartenalter entsteht der Wunsch nach einem eigenen Fahrrad oder Roller. Papa und Mama haben ihr Fahrrad, der Nachwuchs will auch „sein“ eigenes Fahrzeug. Meist beginnt man mit einem Laufrad oder Tretroller, dann muss auch ein Fahrrad ins Haus.

Worauf sollte man aber achten? „Dreirad, Laufrad und Tretroller sind eine gute Vorbereitung für sicheres Fahrradfahren. All dies soll anfangs in geschützten sicheren Umgebungen, wie eingezäunten Parkanlagen, auf Spiel- und Sportplätzen oder Grundstücken geübt werden. Von Beginn an sollte das Tragen eines Helmes selbstverständlich sein“, erklärt Petra Riener, Verkehrssicherheitsexpertin beim ÖAMTC Oberösterreich.

Wichtig ist es, Kinder mit einem zu frühen Fahrradkauf nicht zu überfordern – die Freude der Kinder aufs Fahrrad soll im Vordergrund stehen, nicht der „Zwang“ durch Eltern. Bei kleinen Kindern sind die motorischen Fähigkeiten oft noch nicht ausreichend entwickelt. Man muss sie langsam, ihrem Entwicklungsstand entsprechend, an neue Arten der Fortbewegung heranführen.

Erst wenn das Kind den Roller beherrscht, ist es ratsam, mit dem Fahrradfahren zu beginnen. Anzeichen dafür: Das Kind kann dort hinlenken, wo es hin möchte, Kurven fahren und kann den Roller auf Zuruf sicher abbremsen und begibt sich dabei nicht in Gefahr.

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