Klangwolke 2018: Besser sehen und besser hören

Besucher-App ersetzt Erzähler und bietet interaktiven Zugang — Statisten gesucht

Alle Jahre wieder verwandelt die Klangwolke das Linzer Donauufer in eine spektakuläre Bühne.
Alle Jahre wieder verwandelt die Klangwolke das Linzer Donauufer in eine spektakuläre Bühne. © LIVA

Nicht weniger als die Geschichte der Menschheit wird die spanische Theatergruppe La Fura dels Baus bei der heurigen Klangwolke „PAX“ im Linzer Donaupark erzählen. Die Tribünen werden schon aufgebaut, die ersten Kabel bereits verlegt. Neue Tonreihen versprechen heuer ein besseres Hören, eine 360-Grad-Darbietung bessere Sicht. Am Freitag werden Roboter, Panzer und Co. angeliefert und am 8. September wird die multimediale und interaktive Show dann — wie immer bei freiem Eintritt — stattfinden. Noch fehlen an die 30 Statisten, die sowohl fit, mit einem gewissen Rhythmusgefühl ausgestattet und schwindelfrei sein sollen. Dafür bekommen sie aber auch einen einzigartigen Blick auf das Geschehen, wie Brucknerhaus-Chef Dietmar Kerschbaum verspricht. „Die werden 70 bis 80 Meter über der Donau schweben.“ Interessierte melden sich unter 0660/3951870.

Den Zuschauern wird empfohlen, sich mit einer App für die Klangwolke auszustatten. Wer die App mit dem Namen „Kalliope“ — wie von den Klangwolken-Machern empfohlen — bereits jetzt herunterlädt, muss erstmal „pax“ eingeben, sich einen Usernamen zulegen und bekommt dann bis zum Tag der Klangwolke nicht mehr zu sehen, als die Homepage des Brucknerhauses. Das wird sich am 8. September schlagartig ändern — dann wird die App nicht nur zum Erzähler und führt durch die Geschichte des Abends, sondern wird die Besucher auch auffordern, sich zu beteiligen. Etwa die Taschenlampe des Handys einzuschalten, zu winken, ein Selfie zu schießen und hochzuladen …

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mmo