Klares Nein zu möglichem Atommüll-Endlager an oö. Grenze

Achleitner: „Oberösterreich setzt auf erneuerbare Energieträger und technologische Innovationen als Alternativen zur Atomkraft“

Der Kampf gegen die Atomkraft muss an verschiedenen Fronten geführt werden, darin waren sich Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner und Vertreter des Anti Atom Komitees bei einem Arbeitstreffen einig.

Neben dem gemeinsamen Einsatz für den europäischen Ausstieg aus der Atomenergie will OÖ auch ein mögliches deutsches Atommüll-Endlager in der Nähe zur Grenze verhindern. „Ein Endlager in Grenznähe werden wir mit allen Mitteln bekämpfen. Der Schutz der Menschen und der Natur in unserem Land muss an oberster Stelle stehen“, so LR Achleitner und Manfred Doppler, Geschäftsführer des Anti Atom Komitees.

Oberösterreich setze auf erneuerbare Energieträger und technologische Innovationen als Alternativen zur Atomkraft.

Die oö. Forderungen nach einer Obergrenze für die AKW-Laufzeit, die Verpflichtung von grenzüberschreitenden Prüfverfahren im Falle von Laufzeitverlängerungen sowie Einspruchsrechte für benachbarte Mitgliedsstaaten beim Bau von Atommüllendlagern, wie sie von Tschechien und Deutschland ins Gespräche gebracht werden, sind aktueller denn je.

„Die Corona-Krise müssen wir als Chance für eine Ökologisierung der Energie-Wirtschaft betrachten. Wir müssen diese Zäsur nutzen, um noch stärker als bisher darüber nachzudenken, wie wir eine nachhaltige Energieversorgung bewerkstelligen können“, so Achleitner.

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