„Klasse statt Masse“: Förderung für Rinderhaltung wird erhöht

Programm „Qplus Rind“: Land und LK OÖ sehen Qualitätssteigerung als Ziel

Mehr Qualitätsrindfleisch aus OÖ ist das Ziel von LK OÖ-Präsidentin Langer-Weninger und Agrarlandesrat Hiegelsberger.
Mehr Qualitätsrindfleisch aus OÖ ist das Ziel von LK OÖ-Präsidentin Langer-Weninger und Agrarlandesrat Hiegelsberger. © LK OÖ

Mit dem vor vier Jahren gestarteten Programm „Qplus Rind“ zur Qualitätssteigerung beim Rindfleisch wurde ein weiterer Schritt gesetzt, um die Qualität der Mastrinder wie auch der Einsteller aus den Mutterkuhbetrieben zu verbessern.

Um beim Verbraucher mit noch höherer Fleischqualität punkten zu können und um mehr Bauern zur Teilnahme zu motivieren, bietet nun das Programm – das auf den Anforderungen des AMA-Gütesiegels aufbaut – für Rindermäster und Mutterkuhbetriebe ab 2021 noch attraktivere Förderbedingungen.

„Ab dem kommenden Jahr wird jener Betrag, den die Landwirte neben der LE-Förderung der Programm-Teilnahmekosten als Fixbetrag erhalten, deutlich erhöht und attraktiver gestaltet. Angestrebt wird damit, die Zahl der an diesem Programm teilnehmenden Betriebe von bisher österreichweit knapp 3000 in den nächsten Jahren zu verdoppeln und die heimische Rindfleisch-Qualität weiter zu verbessern“, erläuterte Landwirtschaftskammer OÖ-Präsidentin Michaela Langer-Weninger am Freitag in einer gemeinsamen Online-Pressekonferenz mit Agrarlandesrat Max Hiegelsberger. Derzeit nehmen an „Qplus Rind“ etwa 1100 Betriebe in OÖ (rund 400 Mutterkuhbetriebe und 700 Rindermastbetriebe) teil.

Erlöse sollen steigen

„Im Mittelpunkt stehen die Verbesserung der Produktionstechnik durch höhere Mastleistungen sowie verbesserte Fleischqualitäten. Die dadurch erzielbaren Erlösverbesserungen sollen zusätzliche Einkommensbeiträge bringen“, so Langer-Weninger.

Agrarlandesrat Hiegelsberger: „Unsere Devise in der Rindermast und in der Mutterkuhhaltung ist: Klasse statt Masse. Einen wesentlichen Anreiz stellt dabei der Sockel-Förderbetrag dar: Mit einer Verdoppelung dieser sogenannten De-minimis Förderung bereits für kleinere Betriebe und einer stufenweisen Anhebung des Betrages je nach Betriebsgröße wird ab dem kommenden Jahr ein attraktiver Anreiz gesetzt, sich als Rindermäster oder Mutterkuhhalter am Programm zu beteiligen.“

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