Klassenerhalt fix: Ried nach glanzloser Nullnummer gerettet

Fußball: Innviertler gegen ganz schwache Admira ungefährdet

Die Rieder Defensive um Markus Lackner (l.) hatte David Atanga und die Admira im Griff.
Die Rieder Defensive um Markus Lackner (l.) hatte David Atanga und die Admira im Griff. © APA/Scheriau

„YESSS!“ Der Stein der Geschäftsführer Rainer Wöllinger nach dem Schlusspfiff  vom Herzen fiel, war ihm anzusehen. Das 0:0 zuhause gegen die Admira genügte, um zwei Runden vor dem Ende den Bundesliga-Verbleib zu fixieren.

„Wir haben die letzten Wochen gepunktet, auch wenn es nicht immer spektakulär ausgesehen hat“, meinte Kapitän Thomas Reifeltshammer.

Weil St. Pölten 3:3 gegen Altach spielte, hätte selbst eine Niederlage gereicht. Die hätte es aber nie und nimmer gegeben, weil die Gäste nicht ein einziges Mal auf das Tor der Innviertler schossen.

Witziges Wortgefecht

Ried war in einem ereignisarmen Spiel von Beginn weg überlegen (am Ende fast 60 Prozent Ballbesitz, dennoch sorgte eine nicht ganz ernstgemeinte Diskussion zwischen Trainer Andreas Heraf und Admira-Sportchef Franz Wohlfahrt, der hinter ihm auf der Tribüne saß, für die größte Unterhaltung.

Am Spielfeld gab Ried zumindest Warnschüsse ab, den ersten sah man allerdings erst in Minute 25 (Freistoß Marco Grüll), nach dem folgenden „Flanken-Einwurf“ von Michael Lercher prüfte Kennedy Boateng Admira-Keeper Andreas Leitner — das waren die Highlights.

Von Tobias Hörtenhuber

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