Flugzeugabsturz in Wolfgangsee nahm glimpfliches Ende

Pilot gerettet — 44-Jähriger dürfte nicht schwer verletzt worden sein — Zur Abklärung ins Spital gebracht — Ursache noch unklar

Das Flugzeug konnte geborgen werden, ehe es im See versank. © APA/Hörmandinger

ST. WOLFGANG — An der Landesgrenze zwischen Salzburg und Oberösterreich ist am Montagnachmittag ein Kleinflugzeug in den Wolfgangsee gestürzt. Die Ursache war gestern noch unklar. Der Pilot, ein 44-jähriger Kunstflieger aus dem Bezirk wels-Land, wurde von der Wasserrettung geborgen. Er dürfte den Absturz unbeschadet oder nur leicht verletzt überstanden haben.

Unfall bei Flugshow

Ersten Informationen des Landesfeuerwehrkommandos Salzburg ist es im Zuge einer Flugshow zu dem Unfall gekommen. In einem Video auf Facebook ist zu sehen, wie der Pilot eine Linkskurve dicht über dem See fliegt, schließlich noch tiefer geht und mit der linken Tragfläche ins Wasser taucht. Er versuchte wieder in die Luft zu kommen, schaffte das aber nicht. Der Pilot wurde aus dem Flieger gerettet. Laut Polizei Bad Ischl wurde er zur Abklärung ins Spital gebracht. Das Flugzeug, das beinahe im See versunken wäre, wurde ebenfalls aus dem Wasser gezogen. Zu einer gröberen Wasserverschmutzung durch Treibstoff sei es nicht gekommen.

Der Wolfgangsee ist eine beliebte Location für Kunst- und Wasserflugzeugpiloten. Im Jahr 2006 ist es bereits einmal zu einem ähnlichen Unfall gekommen. Damals wurde der Pilot allerdings schwer verletzt. Eine Doppeldeckermaschine war bei einer Kunstflugvorführung in den See gestürzt und anschließend zerschellt.

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