Klimabündnis der Finanzminister

Erfolg: Weltbank vergrößert Standort in Wien, IWF eröffnet Niederlassung

Inhaltlicher Schwerpunkt an der neuen Niederlassung in Wien soll Zentral- und Osteuropa (CEE) mit einem besonderen Fokus auf den Westbalkan sein.
Inhaltlicher Schwerpunkt an der neuen Niederlassung in Wien soll Zentral- und Osteuropa (CEE) mit einem besonderen Fokus auf den Westbalkan sein. © yakub88 - stock.adobe.com

Im Kampf gegen den Klimawandel wollen Finanzminister von 22 Staaten besser zusammenarbeiten. Sie wollen sich weltweit für eine wirksame Bepreisung von Kohlendioxid einsetzen, hieß es auf der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington.

Auch Österreich ist mit von der Partie. Daneben unter anderem Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Chile, die Niederlande, die Philippinen, Spanien und Schweden – nicht aber die USA.

Der Fahrplan sieht vor, dass nun eine Plattform geschaffen werden soll, um sich regelmäßig auszutauschen. Es geht dabei nicht zuletzt um eine „möglichst kosteneffektive Erreichung der Klimaziele“, wie das Finanzministerium auf APA-Anfrage mitteilte.

„Die Umsetzung des Pariser Abkommens erfordert weitreichende wirtschafts- und fiskalpolitische Handlungen. Ich sehe die internationale Vernetzung der Finanzminister in diesem Bereich daher als entscheidend an“, so Finanzminister Hartwig Löger. Konkrete Schritte zum Thema CO2-Preis sind zunächst nicht vorgesehen.

In Washington wurde auch der Ausbau Wiens als Weltbankstandort fixiert; eine Verdoppelung auf 250 Mitarbeiter ist nun unter Dach und Fach. Darüber hinaus eröffnet der Internationale Währungsfonds (IWF) eine Dependance in der Bundeshauptstadt. Laut Löger sei dies „Ausdruck höchster Anerkennung für die professionelle Arbeit, die Österreich seit Jahren leistet“.