Knalleffekt zum „Jänner“-Auftakt

Mühlviertler Eis forderte schon vor dem Rallyestart erstes Opfer

Für „Holzfäller“ Christof Klausner im Audi Quattro war leider schon vor dem Start Endstation.
Für „Holzfäller“ Christof Klausner im Audi Quattro war leider schon vor dem Start Endstation. © privat

Kaum geht die 35. Jännerrallye los, ist sie für manche schon wieder vorbei.

Christof Klausner, bekannt für spektakuläre Drifts im Vorausauto, hatte schon bei der Pressekonferenz in Linz versprochen, den Rallyefans eine ordentliche Show bieten zu wollen. Nun, Klausner hat Wort gehalten, bereits auf der Testsonderprüfung in Oberrauchenödt am Freitag zog der Audi-Quattro-Pilot alle Register. Leider übersah Klausner vor einer leichten Linkskurve eine Eisplatte, prompt raste der Quattro über einen Grünstreifen.

Rasantes Baumsterben

Klausner versuchte noch, den Wagen zwischen einem Baum und einer Hausmauer durch zu manövrieren. Der Versuch misslang kläglich, das Nadelholz findet demnächst den Weg in die Hackschnitzelanlage.

Verletzt wurde bei dem Abflug gottlob niemand, Klausners kalt ondulierter Audi braucht allerdings eine umfassende Frischzellenkur. „Wir kommen wieder zurück, aber wir wissen nicht, wann“, fand Klausner kurz nach der Schrecksekunde seinen Humor wieder.

Ein Video vom missglückten Probelauf finden Sie auf www.volksblatt.at.

Von jenen Teams, welche die Test-SP heil überstanden, war Simon Wagner der schnellste. Vor mehreren tausend Fans, die sich bereits auf den Wettkampf am Samstag und Sonntag einstimmten, flog Wagner in seinem Skoda Fabia R5 evo in 1:21,9 Minuten um den 2,7-km-Kurs in Oberrauchenödt.

Staatsmeister Hermann Neubauer brachte seinen Zellhofer-Ford mit nur 1,3 Sekunden Rückstand ins Ziel, zeitgleich an dritter Stelle klassierten sich Vorjahressieger Julian Wagner und Busunternehmer Gerhard Aigner aus Vorchdorf, beide im Skoda Fabia R5 von Baumschlager Rallye Racing.

Heute (8) wird es rund um Pierbach ernst, gleich 68 Teams fahren um Punkte und Preisgeld.

Wissenswertes

Noch einige Hinweise für alle Fans, die es nicht ins Mühlviertel schaffen sollten: Die gesamte 35. Internationale Jännerrallye kann im Livestream mit verfolgt werden, nämlich per Jännerrallye-App, oder auf laola1.tv sowie A1now.tv.

Die Moderation im Rallye-Studio übernehmen Peter Bauregger und David Glachs, die Interviews zwischen den Sonderprüfungen werden von Leo Geyer geführt.

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