Knapp 3.000 Neuinfektionen und weniger Patienten im Spital

Am Mittwoch sind in Österreich knapp 3.000 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet worden. In den vergangenen 24 Stunden kamen 2.942 Fälle hinzu, meldeten Innen- und Gesundheitsministerium.

Die Zahl der Toten stieg um 31 auf bereits 9.779 Menschen, die an den Folgen einer Infektion gestorben sind. Rückgänge gab es erneut in den Krankenhäusern. Insgesamt 2.300 Covid-19-Patienten mussten in Spitälern behandelt werden, davon lagen 586 auf Intensivstationen.

Seit Dienstag wurde mehr als eine halbe Million Antigen- und PCR-Tests analysiert. Unterdessen hat jeder fünfte Erwachsene in Österreich zumindest eine Schutzimpfung erhalten, meldete das Ministerium. Demnach wurden 2,2 Millionen Impfungen durchgeführt. Rund 1,55 Millionen Menschen haben eine erste Dosis erhalten, rund 645.000 bereits eine volle Immunisierung. Von den über 65-Jährigen haben laut Gesundheitsministerium rund 47 Prozent zumindest eine Dosis erhalten.

Auf den Intensivstationen wurden 13 Patienten weniger als am Dienstag behandelt. Auch im besonders stark betroffenen Wien gab es einen Rückgang. Am Mittwoch benötigten 223 Covid-19-Erkrankte in der Bundeshauptstadt intensivmedizinische Versorgung, sechs weniger als am Dienstag, aber zwei mehr als vor einer Woche. In Niederösterreich waren es fünf Patienten weniger, 127 befanden sich am Mittwoch in intensivmedizinischer Versorgung. Das Burgenland, das am Montag den Lockdown beendet, meldete wiederum einen neuen Höchststand an Intensivpatienten. Hier kamen seit dem Vortag sechs Covid-19-Erkrankte hinzu, nunmehr werden 27 Schwerkranke im östlichsten Bundesland intensivmedizinisch betreut.

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Österreichweit befanden sich am Mittwoch genau 2.300 Infizierte in Spitalsbehandlung, um 87 weniger als am Dienstag. Auch im Wochenvergleich gab es einen Rückgang von 155 Patienten, was rund sechs Prozent sind. Auf den Intensivstationen lagen am Mittwoch fünf Patienten mehr als vor einer Woche.

Den 2.942 Neuinfektionen standen am Mittwoch 3.203 neu Genesene gegenüber. Innerhalb der vergangenen Woche hatten sich nachweislich 18.197 Menschen angesteckt. Im Sieben-Tages-Schnitt wurden täglich 2.600 Neuinfektionen gemeldet. 29.437 Menschen galten als aktive Fälle. Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt nunmehr bei 204,4, nach 206,2 am Dienstag. Seit Beginn der Pandemie wurden bereits 584.205 Menschen positiv getestet, 544.989 haben die Infektion überstanden.

Sehr hoch ist weiterhin die Zahl der Todesopfer. Seit Dienstag wurden 31 weitere Tote gemeldet. Seit Beginn der Pandemie sind somit österreichweit bereits 9.779 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben. Innerhalb der vergangenen Woche wurden 233 Todesfälle registriert. Pro 100.000 Einwohner sind nun bereits 109,9 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Die meisten Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden wurden mit 888 in Wien verzeichnet, in Oberösterreich waren es 524, in Niederösterreich 362 und in der Steiermark 350. In Tirol kamen 244 weitere Infizierte hinzu, in Kärnten 213 und in Salzburg 182. Vorarlberg meldete 91 Neuinfektionen, das Burgenland 88.

Am Mittwoch wurden sehr hohe Testzahlen gemeldet – mehr als eine halbe Million kamen seit Dienstag hinzu. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 505.277 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet. Davon waren 74.398 aussagekräftige PCR-Tests, die Positivrate lag bei vier Prozent. Im Schnitt wurden in der vergangenen Woche täglich 62.687 PCR-Tests ausgewertet, 4,1 Prozent fielen positiv aus.

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Exakt 1.552.516 Menschen in Österreich wurden bis Dienstag laut den Zahlen des E-Impfpasses zumindest einmal geimpft. Sie entsprechen 17,4 Prozent der Gesamtbevölkerung. Von Montag auf Dienstag kamen 29.724 Stiche hinzu. Voll immunisiert wurden bisher 644.952 Menschen, die 7,2 Prozent der Bevölkerung ausmachen.

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