Knappe Pflichtsiege für Rapid und LASK

Rapid hat am Sonntag in der fünften Runde der Fußball-Bundesliga gegen Aufsteiger Innsbruck einen glücklichen 2:1-Heimsieg gefeiert und sich auf Rang fünf verbessert. Der nun drittplatzierte LASK bewältigte beim 1:0 in Hartberg die Pflicht ohne zu glänzen. Im Duell zweier Krisenteams trennten sich die Admira und Mattersburg beim Debüt von Interims-Trainer Markus Schmidt 0:0.

Rapid gehört nach einem 2:1-Heimsieg über Aufsteiger Wacker Innsbruck wieder zur oberen Tabellenhälfte der Fußball-Bundesliga. Die Hütteldorfer feierten dank Toren von Stefan Schwab (18.) und Deni Alar (69.) im fünften Match ihren zweiten Meisterschaftserfolg und sind nun mit acht Punkten Fünfter. Die weiter bei mageren drei Zählern haltenden Innsbrucker fielen auf Rang elf zurück.

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Christoph Freitag sorgte vor 17.400 Zuschauern für den späten Anschlusstreffer der Gäste (89.), für die viel mehr drinnen gewesen wäre. Doch die Mannschaft von Trainerroutinier Karl Daxbacher agierte vor dem Tor weiterhin viel zu ineffizient, um Zählbares zu holen. Deshalb liegt Wacker nach wie vor nur einen Zähler vor Tabellenschlusslicht Altach, das am Vortag zu Hause 2:3 gegen Meister Salzburg verloren hatte.

Hinten stabil, vorne effizient: Der LASK hat mit einer durchschnittlichen Leistung den dritten Sieg in Folge eingefahren. Beim 1:0-Auswärtserfolg am Sonntag in Hartberg traf einzig Christian Ramsebner (45.+4) für die Oberösterreicher, die sich auf den dritten Tabellenrang verbesserten. Aufsteiger TSV Hartberg kassierte hingegen in der fünften Runde die vierte Niederlage.

Admira und Mattersburg haben sich im Krisenduell in der Südstadt mit einem torlosen Remis getrennt. Für beide Teams, die jeweils erst einen Sieg verbucht haben, war es im fünften Meisterschaftsspiel der vierte Punkt. Nach klaren Niederlagen in der Vorwoche beschränkten sich beide Teams beim Debüt von Mattersburgs Interimstrainer Markus Schmidt auf das Nötigste.