„Können Tore schießen und effizient sein“

Für LASK ist 7:0 ein Signal, dass es in richtige Richtung geht — Am Sonntag wartet der WAC

FUSSBALL: EUROPA LEAGUE / QUALIFIKATION / 3. RUNDE: LASK LIN

1:0 gegen die Austria, 1:1 gegen Tirol. In den ersten beiden Bundesliga-Matches hatte der LASK trotz phasenweise sehr guter Leistung nur zweimal (und das nach Standardsituationen) getroffen, doch in der 3. Runde der Europa-League-Qualifikation haben die Athletiker am Donnerstag eine echte Torlawine in Form eines 7:0 losgetreten.

„Ein Sieg, der uns viel Kraft gibt und der ein gutes Signal ist. Das zeigt, dass wir in die richtige Richtung gehen“, freute sich Trainer Dominik Thalhammer. Ihn hatte die durchwachsene Chancenauswertung ohnehin nie beunruhigt: „Wir waren gelassen und die Mannschaft hat weiter hart gearbeitet.“

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, den Torreigen hatte Marko Raguz mit einem Doppelpack (6./16.) eröffnet, nach der Pause trafen noch die Teamkollegen Filipovic, Michorl, Gruber, Balic und Sabitzer. „Wir sind in letzter Zeit kritisiert worden, heute haben wir gezeigt, dass wir Tore schießen und effizient sein können“, grinste der Stürmer, der in nunmehr 15 internationalen Matches bereits achtmal für den LASK gescort hat. Der Grund für den klaren Sieg? „Wir haben uns an den Matchplan gehalten, die Räume über die Seite sehr gut bespielt.“

„Gibt Dinge, die man optimieren kann“

Das bestätigte auch der Coach: „Die Mannschaft hat das gut gemacht und den Sieg auch in dieser Höhe verdient. DAC hat sehr riskant gespielt, das haben wir ausnützen können“, so Thalhammer. Typisch Trainer verfiel er aber nicht in Euphorie. Er will nicht schwarz-weiß denken: „Auch so ein Spiel ist nicht ausnahmslos positiv zu bewerten, es gibt Dinge, die man optimieren kann“, betonte Thalhammer.

Für seine Mannschaft geht es nun Schlag auf Schlag weiter, vor dem Showdown am Donnerstag in Lissabon gegen Sporting um den erneuten Einzug in die Gruppenphase wartet am Sonntag (17 Uhr) noch das Bundesliga-Heimmatch gegen Wolfsberg.

„LASK hatte im Frühjahr taktische Probleme“

„Wir werden mit der bestmöglichen Aufstellung spielen“, versicherte Thalhammer. Wen wundert’s, holten die Athletiker doch gegen die Kärntner letzte Saison aus vier Matches nur vier Punkte:

„Der LASK hatte im Frühjahr taktische Probleme“, so Thalhammer, der den Gegner aber viel Respekt entgegen bringt: „Der WAC hat sich sehr gut verstärkt, ist sicher nicht schlechter geworden. Das ist eine sehr knifflige, spannende Aufgabe. Da braucht es gute Lösungen.“ So wie auch gegen Dunajska Streda.

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