Köstinger: Grenzöffnung zu Italien und Spanien muss warten

In einem ersten Schritt sollen in den kommenden Wochen die Grenzen zu den Nachbarstaaten geöffnet werden.

Bis Reisen ins südliche Nachbarland Italien und andere klassische Urlaubsländer wie Spanien und Griechenland wieder möglich sind, wird es aber laut Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) „noch etwas länger dauern“, wie sie am Mittwoch im Ö1-Morgenjournal erklärte.

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„Der Flugverkehr wird durchaus weiterhin beschränkt bleiben“, sagte Köstinger. Daher würden zunächst Reisen in Nachbarländer möglich, die per Pkw oder Bahn erreicht werden könnten. Grundlage der Entscheidung seien immer die Infektionszahlen, weshalb in einem ersten Schritt zunächst die Grenzen zu den östlichen Nachbarstaaten und Deutschland geöffnet werden.

Ein EU-weites gemeinsames Vorgehen bezeichnete Köstinger als „absolut wünschenswert“. Das bedeute aber nicht, „dass wir alle Grenzen gleichzeitig öffnen, sondern dass wir gleiche Regeln ausarbeiten, die das stufenweise Hochfahren wieder ermöglichen sollen“.

Italien und Spanien hätten den Reiseverkehr auch innerhalb des Landes noch eingeschränkt, daher werde es bei Grenzöffnungen für diese Länder noch länger dauern, so die Tourismusministerin. Wichtig bei der Entscheidung seien die Infektionszahlen.

Ob österreichische Gäste an Urlaubsorten wie Griechenland mit Reisenden aus Ländern mit höheren Infektionsraten zusammentreffen, sei ein wichtiger Faktor. „Wichtig ist auch die Ausstattung des Gesundheitssystems vor Ort“, so Köstinger.

Zur Kritik an den gehandelten Vorsitzenden der Expertenkommission zur Aufarbeitung des Tiroler Corona-Krisenmanagements meinte Köstinger. Der Vorschlag sei von Tirols SPÖ-Chef Georg Dornauer gekommen und „das ist eine Frage die man in Tirol klären muss“.

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