Konsumentenschützer warnen vor Abnehm-Wundermitteln

„Bestenfalls wirkungslos, schlimmstenfalls sogar gesundheitsschädlich“

Wer überflüssige Kilos loswerden will, sollte sich nicht auf angebliche „Wundermittel“ verlassen.
Wer überflüssige Kilos loswerden will, sollte sich nicht auf angebliche „Wundermittel“ verlassen. © Kristin Gründler - stock.adobe.com

Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Oberösterreich warnen zu Beginn der Fastenzeit vor Abnehm-Wundermitteln. Die meisten seien „bestenfalls wirkungslos, schlimmstenfalls sogar gesundheitsschädlich“.

Wirklich helfen lediglich Ernährungsumstellung und Bewegung. Experten raten zudem zu realistischen Zielen – etwa ein halbes Kilo pro Woche zu verlieren.

Wunder gibt es nicht

Das Angebot an Schlankheitsmitteln ist groß und reicht von Medikamenten über homöopathische Präparate und Nahrungsergänzungsmittel bis hin zu Tees. Die Konsumentenschützer nehmen aber all jenen, die auf Wunder hoffen, die Illusionen: Wer nur Pillen schlucke oder Mahlzeiten durch Drinks ersetze, werde auf Dauer nicht dünner. Radikalmaßnahmen hätten sogar oft einen Jojo-Effekt zur Folge.

Gewarnt wird vor allem vor Produkten diverser Internethändler. Die Alarmglocken schrillen sollten bei extrem auffallenden Vorher-Nachher-Fotos, Geld-zurück-Garantien, allzu überschwänglichen Dankesschreiben angeblicher Kunden und Werbung durch vermeintliche Experten sowie bei dem Versprechen, ohne Einschränkung essen zu können und trotzdem abzunehmen.

YT
Video
Ich möchte eingebundene Social Media Inhalte sehen. Hierbei werden personenbezogene Daten (IP-Adresse o.ä.) übertragen. Diese Einstellung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in der Datenschutzerklärung oder unter dem Menüpunkt Cookies geändert werden.

Die AK hat eine Broschüre zusammengestellt, in der man sich informieren kann, worauf man beim Kauf von Abnehmmitteln achten bzw. wovon man besser die Finger lassen soll und wie man tatsächlich nachhaltig Gewicht verlieren kann. Zudem können Mitglieder die Kalorien-App Snics ein Jahr lang kostenlos nutzen. Diese liefert Kalorienangaben zu abfotografierten Mahlzeiten.

Die Broschüre findet man auf ooe.konsumentenschutz.at

Wie ist Ihre Meinung?