Kreuzfahrt durchs Mühlviertel

„Smetana“ wird am Landweg zum Moldau-Stausee nach Lipno gebracht

Am Dienstag geht die „Smetana“ auf große Reise — aber nicht am Wasser, sondern an Land.
Am Dienstag geht die „Smetana“ auf große Reise — aber nicht am Wasser, sondern an Land. © Lauringer

Am Dienstag startet ein 160-Tonnen-Schiffs-Transport durchs Mühlviertel. Das neue Ausflugsschiff der Leondinger Familie Dorn-Fussenegger fährt vom Linzer Hafen nach Plesching und mit einem Tieflader über Bad Leonfelden an den Lipno-See. Bis Donnerstag dauert der 10 km/h langsame und 41 Meter lange Transport.

Um 22 Uhr startet am Dienstag die Reise an Land durchs Linzer Stadtgebiet. Morgen geht er weiter über den gesperrten Haselgraben. Heikel wird die Engstelle in Zwettl am Hauptplatz. Highlight des Tages ist die Ankunft am Hauptplatz in Bad Leonfelden zu Mittag mit Schiffssegnung. An der Grenze in Guglwald wird der Transport von der Polizei an ihre tschechischen Kollegen übergeben. Am Donnerstag erfolg die Wasserung in Frýdava über eine separat aufgebaute mobile Helling.

Die Schiffstaufe in Lipno erfolgt voraussichtlich am 3. Juli mit Landeshauptmann Thomas Stelzer auf den Namen „Smetana“. Am Lipno-Stausee wird die „Smetana“ am Nordkurs eingesetzt. Die „Adalbert Stifter“, die vor acht Jahren ihre Reise durchs Mühlvierteil angetreten hatte, befährt den Südkurs. „Der Komponist Smetana und der Autor Stifter haben sich als Zeitgenossen gekannt. So können sich die beiden Künstler und Freunde symbolisch wieder am Wasser treffen,“ sagt Lukas Dorn-Fussenegger zur Namens- gebung.

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