Kriechmayr raste in WM-Favoritenrolle

Nach Super-G-Triumph in Garmisch brennt Oberösterreicher auf Showdown in Cortina

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Nach dem Doppelschlag in Kitzbühel und Garmisch-Partenkirchen reiste Kriechmayr am Sonntag als Topfavorit nach Cortina d’Ampezzo. Zuvor ebnete er noch den Weg zur möglichen kleinen Kristallkugel, führt zwei Rennen vor Schluss mit 101 Punkten Vorsprung auf Mayer.

Der Oberösterreicher Kriechmayr, vor zwei Jahren bei der WM in Aare als Super-G-Zweiter und Abfahrts-Dritter zweimal in den Medaillenrängen, weiß, dass er nach den jüngsten Weltcup-Ergebnissen nun „natürlich der große Favorit“ für das WM-Rennen am Dienstag ist.

„Kein Wunschkonzert“

„Ich fühle mich gut. Aber ein Großevent ist immer für Überraschungen gut. Da schauen die Athleten nicht auf Weltcupstände oder Punkte, da gibt jeder 100 Prozent. Derjenige, dem das am besten gelingt, ist am Ende vorne“, so der Athlet des TVN Sparkasse Wels.

Für den 29-Jährigen könnte es mit WM-Gold und Super-G-Kugel eine perfekte Saison werden. Wählen möchte er nicht. „Ich habe weder eine Goldmedaille, noch eine Kugel. Beides ist sehr wichtig. Ich habe beides nicht erreicht und würde gerne beides nehmen. Aber es ist kein Wunschkonzert.“ Daher wird er auch die restliche Saison so anlegen, wie er bisher vorgegangen ist. „Ich habe in den letzten Jahren immer versucht, die Kugel zu holen, ich bin immer gescheitert. Jetzt versuche ich, von Rennen zu Rennen zu schauen, dass ich immer ans Limit gehe, immer das letzte Hemd riskiere. Wenn mir das gelingt, geht es so wie heute auf“, so „Vinc“.

„Passt alles zusammen“

Dass Kriechmayr der Mann ist, den es im Super-G derzeit zu schlagen gilt, weiß auch Mayer. „Er fährt einen ganz sicheren Schwung, es passt alles zusammen. Einfach top. Zwei Siege hintereinander kriegt man nicht einfach so“, sagte der Kärntner, mit sechs Stockerlplätzen in Folge freilich auch ein großer Favorit.

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