Kripobeamte stießen in OÖ zufällig auf Drogenring

Bei Ermittlungen wegen mehrerer Bankomat-Sprengungen im Herbst 2019 im Burgenland, Niederösterreich und Oberösterreich ist das Landeskriminalamt OÖ zufällig auf einen Drogenring gestoßen. Neun Mitglieder wurden festgenommen. Die Polizei stellte bisher u.a. 2,8 kg Cannabiskraut, 1,8 kg Cannabisharz, 50 Gramm Kokain sowie Dopingmittel, 12.000 Euro Bargeld und eine Gaspistole sicher, so die Polizei.

Auf der Suche nach Fluchtfahrzeugen mit gestohlenen Kennzeichen nach Bankomat-Sprengungen kontrollierten Kripobeamte in Oberösterreich ein Auto. Im Wagen des 21-jährigen Lenkers stießen sie dann auf Drogen. In weiterer Folge wurde der vorgesehene Empfänger ausgeforscht, ein bereits einschlägig verurteilter 27-jähriger dominikanischer Staatsbürger. Dann führte eine Spur noch zu weiteren vermeintlichen Lieferanten, darunter auch zwei Frauen. Inzwischen wurden neun Verdächtige festgenommen.

Die zwei „Drahtzieher des Suchtgiftrings“ aus dem Irak und aus Armenien sind allerdings noch flüchtig. Sie sollen größere Mengen Suchtmittel im Raum Oberösterreich an Subverteiler geliefert und Personen zur Lagerung von Drogen bestimmt haben. 50 Abnehmer wurden bisher ausgeforscht.

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