Kritik an Vapiano-Expansionskurs

Aber: Großaktionär Hans-Joachim Sander hält Gastronomiekette die Treue

Derzeit hat Vapiano weltweit 234 Restaurants, eines davon in Linz auf dem Hauptplatz.
Derzeit hat Vapiano weltweit 234 Restaurants, eines davon in Linz auf dem Hauptplatz. © APA/Schlager

Trotz hoher Schulden und großer Probleme bei Vapiano setzt Großaktionär Hans-Joachim Sander auf ein langfristiges Engagement bei der Gastronomiekette.

„Wenn die Restrukturierung jetzt konsequent umgesetzt wird, bin ich gerne bereit, eine längere Durststrecke in Kauf zu nehmen“, sagte Sander dem „Spiegel“. Er hält mit seiner Frau, der Wella-Erbin Gisa Sander, mehr als 15 Prozent der Anteile.

Bei der gestrigen Hauptversammlung in Köln äußerten dann etliche Aktionäre herbe Kritik – etwa am raschen und in ihrer Komplexität unterschätzten Expansionskurs. Vapiano hat 2018 bei 372 Millionen Euro Umsatz einen Verlust von 101 Millionen Euro eingefahren.

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