KTM 125 Duke – Keine Experimente

Einfach handhabbar, vielseitig und ausdrucksstark. Das sind die Attribute, die die KTM 125 Duke mitbringt.

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Die KTM 125 Duke hat gleich von Beginn an den Markt aufgewirbelt. Und sie wird das auch weiterhin tun, denn die Zutaten der Mattighofenerin passen einfach.

LED-Gesicht, schmale Taille, kantige Figur, Gitterrohrrahmen, niedriges Gewicht (154 Kilo) und das zu einem angemessenen Preis von 5399 Euro.

Typenschein

KTM 125 Duke

Preis: ab € 5399,- inkl. Steuern und Abgaben; Testmotorradpreis € 5399,-
Steuer: € 36,26 jährlich
Garantie: 2 Jahre bis max. 10.000 km, danach werksseitig verlängerbar
Service: erstes Service nach 1000 km, danach bei 15.000 km und danach alle 15.000 km oder jährlich

Technische Daten:
Motor: flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor mit Direkteinspritzung, 125 cm³, 11 kW/15 PS bei 9500 U/min, max. Drehmoment 12 Nm bei 7500 U/min
Getriebe: Sechsgangschaltung
Antrieb: Kette links
Höchstgeschwindigkeit: 114 km/h
Fahrwerk: Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän, vorne 43 mm Telegabel, Lenkkopfwinkel 65°, Federweg vorne/hinten 142/150 mm, vorne 300 mm Einscheibenbremse, hinten 230 mm Einscheibenbremse

Eckdaten:
Regelsysteme: ABS
Sitzhöhe: 830 Millimeter
Radstand: 1367 Millimeter
Eigengewicht: 154 Kilogramm
Gesamtgewicht: 355 Kilogramm
Tankvolumen: 13,4 Liter
Reifen vorne: 110/70 R17 37R
Reifen hinten: 150/60 R17 57R

Die fahrerischen Stärken des leichten Eisens sind die Wendigkeit und das gute Handling.

Die 15 PS des Einzylinders sind für die Stadt ausreichend, bei längeren Bergauffahrten quälend wenig und der ansonsten laufruhige Euro-5-Viertaktmotor kommt bei maximal zulässigem Landstraßentempo hör- und spürbar an seine Grenzen.

Generell gilt: Die Duke braucht Touren, um auf Touren zu kommen und in Kurvenpassagen kippt sie spielerisch in Schräglage ohne zu verunsichern.

Auf der zweisitzigen Maschine sitzt man unter anderem wegen des breiten Lenkers sehr aufrecht und abgewinkelt.

Die Sitzbank der weich federnden Duke ist nicht allzu hart, zum Seitenständer kommt man aufgrund des Fußrasters nicht besonders gut hin und mit 830 Millimetern Sitzhöhe ist die KTM eher für großgewachsene Fahrer geeignet.

Grandios ist zudem das breite TFT-Display, das etliche Infos bereithält.

Und die Smartphonekopplung ist auch möglich, wenn so etwas den notwendig ist.

Fazit

KTM ist mit der überarbeiteten 125 Duke keine Experimente eingegangen. Die leichtfüßige 125er ist ein nahezu perfektes Anfängerbike für Städter, die zur Not auch dem Gelände nicht ganz abgeneigt sind und mit 300 Kilometern Reichweite auftrumpft.

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