Am Traunsee wird eifrig geprobt …

Musical Frühling Gmunden: „Vincent van Gogh“ von 9. bis 26. September

Die Musical-Stars Elisabeth Sikora (als Sien Hoornik, eine der Geliebten Van Goghs) und Yngve Gasoy-Romdal (als Vincent van Gogh)
Die Musical-Stars Elisabeth Sikora (als Sien Hoornik, eine der Geliebten Van Goghs) und Yngve Gasoy-Romdal (als Vincent van Gogh) © Karin Nussbaumer

„Wir lassen uns nicht unterkriegen“, betont Intendant Markus Olzinger, der mit seiner Frau Elisabeth Sikora seit 2015 den über die Landesgrenzen hinaus bekannten Musical Frühling Gmunden leitet, im Hinblick auf die Pandemie.

Vom 9. bis 26. September ist es nun endlich so weit: Die österreichische Erstaufführung des Musicals „Vincent van Gogh“ gelangt neu konzeptioniert im Stadttheater Gmunden zur Aufführung. Seit Anfang August proben die Darsteller nun in der Traunsee-Stadt.

Die Besetzung ist wieder hochkarätig: Mit dabei sind u. a. Yngve Gasoy-Romdal, Jesper Tydén und Sikora. Für Regie und Bühne zeichnet Olzinger selbst verantwortlich. „Van Gogh“ Yngve Gasoy Romdal freut sich, endlich wieder in Gmunden zu sein, neben den „Bananenschnitten der Konditorei Grellinger und der beeindruckenden Naturkulisse“ ist es vor allem die feinsinnige künstlerische Arbeit, die den Norweger immer wieder nach Gmunden zieht: „Ich genieße die Proben hier so sehr, wir haben uns wirklich gefunden und ich hoffe, noch viele Produktionen hier zu spielen.“

Mit eindringlicher Musik erzählt das Musical „Vincent van Gogh“ die bewegende Lebensgeschichte eines der größten Kunst-Genies, des Malers Vincent van Gogh. Die musikalische Leitung übernimmt der Hannoveraner Dirigent Thomas Posth, der mit seinem „Orchester im Treppenhaus“ die musikalische Umrahmung bietet. Das preisgekrönte Orchester ist führend in der innovativen Klassik-Szene und bekannt für seine grenzgängerischen und unkonventionellen Konzertformate. So hat man sich auch für diese Inszenierung etwas Besonderes einfallen lassen. „Lange Zeit war ja absolut nicht klar, wie und in welchem Ausmaß man im September Theater machen kann und so entstand die Idee einer Art Live-Schaltung zwischen dem Orchester in Hannover und dem Bühnengeschehen in Gmunden“, erzählt Thomas Posth.

Orchester wird projiziert

So wird das Orchester aufwendig, mittels neuester Video- und Audio-Technik in Hannover vorproduziert und dank der Visual-Artists Jürgen Erbler und Jan Schütz in das Bühnengeschehen in Gmunden eingearbeitet und vor allem auch sichtbar gemacht. „Es wird eine Visual Art Installation mit neuesten Projektionstechniken geben. Es ist ein Experiment, das wir hier wagen, aber wir haben so viele Ideen für die Umsetzung, dass man sich wirklich jetzt schon darauf freuen kann“, betont Olzinger, der ergänzt: „Und wo, wenn nicht bei Van Gogh, sollte man neuen, innovativen Wegen eine Chance geben?“

Neues Konzertformat

Als weiteres Highlight wartet ein neues Konzertformat, die Musical Frühling Konzerteditionen. Am 20. September gibt im Stadttheater Gmunden Musical-Star Mark Seibert den Startschuss und bringt mit Special Guest Carin Filipcic die größten Hits seiner Erfolge und Neues aus Musical und Pop auf die Bühne. „Ich kenne Elisabeth Sikora ja noch vom Studium. Ich hab mich sehr gefreut, als sie mich gefragt hat, für einen Abend Teil des Musical Frühlings zu sein“, so Seibert.

PS: Für April 2022 steht übrigens „Die Frau in Weiß“ mit Musik von Andrew Lloyd Webber als deutschsprachige Erstaufführung auf dem Plan.

Tickets: www.musical-gmunden.com, www.floro.at

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