Kultur-Stätten in Griechenland wieder zugänglich, Tourismus-Öffnung ab 1. Juli

Nach knapp zwei Monaten Corona-Pause sind die griechischen archäologischen Stätten am Montag wieder geöffnet worden. Dies gilt zunächst nur für Orte im Freien wie die Akropolis von Athen. Die griechische Staatspräsidentin Ekaterini Sakellaropoulou ging am Morgen als erste zum Wahrzeichen der griechischen Hauptstadt.

Sie rief alle Besucher auf, „die hygienischen Vorschriften einzuhalten“, wie das Staatsfernsehen berichtete.

Zudem sind seit Montag wieder Reisen in alle Landesteilen sowie zur Insel Kreta erlaubt. Grünes Licht für Ausflüge auch zu den kleineren Inseln soll stufenweise im Juni gegeben werden, teilte die Regierung mit. Die Museen in Griechenland sollen nach Angaben des Kulturministeriums am 15. Juni geöffnet werden.

Athen plant die noch geltende 14-tägige Quarantäne für Reisende aus Ländern mit niedriger Ausbreitung des Coronavirus aufzuheben. Ab dem 1. Juli soll nach den Worten des griechischen Regierungschefs Kyriakos Mitsotakis der Tourismus in Griechenland wieder in vollem Umfang, aber unter hygienischen Auflagen neu starten. Athen hatte bereits im Februar Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus getroffen. Das Land weist eine der niedrigsten Sterberaten in Zusammenhang mit dem Coronavirus auf.

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