Kurz sieht noch keine Perspektive für Grenzöffnung zu Italien

Die Bundesregierung peilt eine Grenzöffnung an, soweit es das Infektionsgeschehen zulässt. Das hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) nach der Landeshauptleutekonferenz am Freitag in Linz betont. Man sei in guten Gesprächen mit mehreren Ländern. „Noch keine Perspektive“ gebe es aber leider mit Italien.

Er sei froh, dass man Einigungen mit einigen Nachbarn bereits gefunden habe bzw. dabei sei, diese zu finden, so Kurz.

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Mit Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz seien ab heute, Freitag, deutliche Erleichterungen vereinbart und eine völlige Öffnung der Grenzen ab 15. Juni. Zudem sei man „im Gespräch mit den östlichen Nachbarn und mit Slowenien“.

Ebenso wie Kurz die Bedeutung der offenen Grenzen für Österreich als Binnen-, Export- und Tourismusland betonte, unterstrich auch der Gastgeber der Konferenz, der oberösterreichische Landehauptmann Thomas Stelzer (ÖVP), diesen Punkt: Die Öffnung der Grenze zu Deutschland, sei „nicht nur für viele Familien, die im Grenzraum leben, wichtig“, sondern auch für die Wirtschaft. Schließlich sei Deutschland Österreichs wichtigster Handelspartner, so Stelzer.

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