Kurz sprach mit König Felipe über Migration

Bei einem Besuch in Madrid hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Mittwoch König Felipe VI. und seinen sozialistischen Amtskollegen Pedro Sanchez getroffen. Hauptthemen waren bilateralen Beziehungen sowie die Migrationskrise und der kommende EU-Sondergripfel in Salzburg.

Spanien habe seine Grenzen erfolgreich geschützt, betonte Kurz. Für die Zukunft brauche es eine „europäische Lösung mit einem nachhaltigen Systemwechsel“. Dabei gehe es um eine Verstärkung des Außengrenzenschutzes und um Zusammenarbeit mit Drittstaaten. „Eine wichtige Komponente ist auch die Hilfe vor Ort“, sagte Kurz und sprach dabei auch „langfristige wirtschaftliche Kooperationen in Zukunftsbereichen“ an.

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Spanien streitet weiter um „Master-Skandal“

Unterdessen tobt in Spanien weiter der Streit um angeblich erschwindelte Master-Abschlüsse von Politikern. Premierminister Sanchez ist erst seit rund 100 Tagen im Amt. In dieser Zeit musste bereits Kulturminister Maxim Huerta zurücktreten, vor Kurzem folgte Gesundheitsministerin Carmen Monton. Unterdessen fordern die Sozialisten ihrerseits den Rücktritt des neuen konservativen Oppositionsführers Pablo Casado — ebenfalls wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten.