Lässig trifft angezogen

Wenn auch die allzu sportlichen Styles schön langsam wieder schickeren Looks weichen müssen, so möchten wir alle auf den Komfort der lässigen Sporty-Mode auf keinen Fall mehr verzichten. Aussehen wie im Schlabber-Couch-Look muss dabei niemand. „Lässig trifft angezogen“ könnte das neue Motto lauten. Spannende Kombinationen inklusive.

Coach © APA/AFP/Vlasic

Lässig wirken – und gut angezogen sein. Das ist ab sofort kein Widerspruch mehr. Es ist aber auch wirklich praktisch, Teile im Schrank hängen zu haben, die – je nach Kombination und Styling – für ganz unterschiedliche Situationen eingesetzt werden können.

Sportlich trifft elegant, preppy trifft casual, Home trifft Office. Sind wir nicht alle ein wenig dies und ein bisschen das? Damit ein Look chic aussieht, aber trotzdem bequem ist, rückt ein bereits bekanntes Material noch mehr in den Mittelpunkt: Jersey ist das Textil der Saison.

Ob angenehme Shirts, lässige Sweater, modische Joggpants oder bequeme Kleider – ohne das weiche, dehnbare Material geht diese Saison gar nichts. Dabei gilt allerdings immer: Wenn ein Teil sportlich-lässig in Jersey getragen wird, darf das andere Stück ruhig chicer sein. Damit sind die trendigsten Kombinationen klar: Zur Jersey-Joggpant trägt die Fashion-Lady das fließende Blusenshirt, zum Jerseykleid wird das Seidentuch über die Schultern geworfen und zum Sweater passt perfekt der feminin-sommerliche Maxirock.

Dabei setzen die Designer in Sachen Schnitt nach wie vor auf lässige Weite. Wer also besonders trendig wirken möchte, trägt beim Sweater überschnittene Ärmel, hüllt sich in weite Hosenbeine und entscheidet sich auch bei Röcken und Kleidern für weit schwingende Silhouetten.

Besonders Modemutige kombinieren sowohl unten als auch oben oversized geschnittene Teile. Aber Achtung! Diese Linienführung lässt frau nicht unbedingt größer wirken und macht auch nicht schlanker! Achten Sie also als nicht allzu große Dame trotz aller modischen Raffinessen zumindest auf ein eher körpernahes Teil und setzen Sie Ihre Figur so gekonnt in Szene.

Schuluniformen-Look

Grundsätzlich schon einmal einen Tick chicer, dabei aber immer noch lässig und bequem ist der Preppy Look. Die sportlich-eleganten Outfits erinnern an den Popper-Stil der 1980er- Jahre. Edle Bouclé-Jacken, freche Karo-Mini-Röckchen, Polokrägen, Chinohosen, Streifen und Pastelltöne gehören genauso zu diesem Trend-Look wie passende Details.

Auffällige Aufnäher und Knöpfe, Wappen, College-Schuhe und schmale Gürtel komplettieren den „Schuluniformen-Look“ perfekt. Ein Teil, das lange weg war, erlebt mit diesem Trend ein Revival: Das Poloshirt ist wieder da – und überzeugt in neuen Glatt-Jersey und Feinstrick-Qualitäten.

Die Farben und Muster sind insgesamt klarer und weniger verwaschen als beim Sporty-Style. Wer trotzdem auf den sportlichen Chic nicht verzichten möchte, kombiniert zu Poloshirt und Clubblazer die heiß geliebten Jeans.

Bei all der Mischung zwischen Sportlichkeit und Klassik darf ein weiteres, bekanntes Material – vor allem an kühleren Tagen – nicht fehlen: Es wird gesteppt! Und die neuen Stepp-Jacken und -mäntel wirken ganz und gar nicht altbacken. Neue Weiten – in taillenkurz oder wadenlang — liefern neue Silhouetten. Besonders trendig wirken gerundete (also beim Bund zusammengefasste) Teile und A-Linien-Schnitte bei Steppjacken. Dass die aktuellen Steppmaterialien dabei besonders leicht und angenehm sowohl im Frühjahr als auch an kühlen Sommerabenden zu tragen sind, versteht sich von selbst. Besonders sportlich wirken Teile mit Kapuze, aufgesetzten Taschen und doppelten Verschlüssen.

Besonders trendig zeigt sich die Trägerin mit Stepp in mehreren Schichten. Bei morgendlicher Kühle kommt die praktische, weil auch Indoor tragbare Steppweste unter das Steppjäckchen und wird bei besonders niedrigen Temperaturen noch mit der weiten, langen Steppjacke ergänzt.

Wer bei diesen Vorschlägen bereits beim Lesen ins Schwitzen kommt, greift lieber zu „falschem Stepp“ und setzt auf Steppnähte bei der lässigen Hemdbluse – für drinnen und draußen geeignet.

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