Lana Del Rey: Chemtrails over the Country Club

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Eine leichte Brise, die Sonne, die sich an den Himmel kämpft, ein Frühlings- oder, oh, man darf träumen, gar ein Sommertag, der beginnt.

Wenn es einen Soundtrack für diese Stimmung gibt, dann kann der von einer in ihren jungen Jahren schon zur Ikone gewordenen Lana Del Rey kommen. „Chemtrails over the Country Club“ ist Del Reys bereits siebtes Studioalbum und es entführt, wie alle zuvor, in diese nicht ganz greifbaren Momente.

Doch diesmal hat Lana Del Rey, die mitsamt ihres musikalischen Outputs immer leicht aus der Zeit gefallen erscheint, einen Punkt in der Geschichte erwischt, in dem diese Flucht und mit ihr die ganze Fragilität und Zerbrechlichkeit sehr willkommen sind. Wie an einem Sommertag, an dem die Hitze immer stärker wird, liegt auch bei den neuen elf Songs der US-Sängerin immer ein bisschen Verderben unter allem.

Ob der Opener „White Dress“, „Dance Till We Die“, „Wild At Heart“ … Überraschungen gibt es auf „Chemtrails over the Country Club“ kaum, musikalisch bewegt sich die 35-Jährige auf den gewohnten, leicht entrückten und auch recht eingängigen Pfaden.

Das ist nicht immer aufregend, da entsteht eine gewisse Eintönigkeit und das Gefühl, das alles schon einmal erlebt zu haben. Aber auch ein Sommertag kann mitunter fad werden, und gerade diese wunderbare Langeweile und Erwartbarkeit lassen uns entspannen.

Hörprobe:

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