„LASK braucht zeitgemäße Arena“

Vbgm. Baier hält Antrag auf Volksbefragung zum jetzigen Zeitpunkt für unseriös

Das beim Pichlingersee geplante LASK-Stadion, das 2022 fertig sein soll.
Das beim Pichlingersee geplante LASK-Stadion, das 2022 fertig sein soll. © LASK

Von Roland Korntner

Das viel diskutierte Stadionprojekt von Fußball-Bundesligist LASK wird am Donnerstag auch im Linzer Gemeinderat ein Thema: Denn die Neos werden unter Tagesordnungspunkt O12. einen Fraktionsantrag einbringen, in dem eine „Volksbefragung bezüglich LASK-Stadion beim Pichlingersee“ gefordert wird. Argumentiert wird mit den Kosten der Errichtung und Betreibung, der schlechten Erreichbarkeit des Standortes durch öffentliche Verkehrsmittel sowie Schäden an der Umwelt durch Flächenverbrauch und Lärm.

Baier: „Nächster Schritt ist Projekt-Vorlage“

Eine Vorgehensweise, die Vizebürgermeister Bernhard Baier als unseriös bezeichnet. „Der LASK braucht eine zeitgemäße Fußball-Arena, der Bau eines neuen Stadions ist unumgänglich“, stellte Baier im Gespräch mit dem VOLKSBLATT klar. Den Standort halte er „grundsätzlich für geeignet“, darüber jetzt abzustimmen wäre aber verfrüht. „Der nächste Schritt ist, dass der LASK ein Projekt vorlegt, damit man es bis ins Detail beurteilen kann“, betonte Baier. Dem Antrag werde die Stadt-VP deshalb nicht zustimmen. „Wenn es, wie es Bürgermeister Luger anklingen hat lassen, den Antrag auf Zuweisung an einen Ausschuss gibt, kann ich mir das vorstellen“, so Baier.

„Gutes Projekt nach Kräften unterstützen“

Zustimmung erhält er diesbezüglich von Neo-Landesrat Markus Achleitner. „Ich hoffe, dass der LASK ein gutes Projekt bringt, wenn das passiert, werden wir es nach Kräften unterstützen und im Rahmen der Gesetze abhandeln“, betonte Achtleitner. Wohl wissend, dass „alle Infrastrukturprojekte schwierig umzusetzen sind“. Der LASK, der lediglich am 15. März eine erste Übersicht gegeben hatte, hält sich in der Causa vorerst weiterhin bedeckt. „Von uns gibt es aktuell keine Stellungnahme, keine Wasserstandsmeldungen. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem es wieder etwas zu vermelden gibt“, erklärte Pressesprecher Georg Hochedlinger dem VOLKSBLATT. „Wichtig ist, zum richtigen Zeitpunkt zu informieren“, meinte auch Landesrat Achleitner.