LASK-Coach bejubelte Durchbruch: „Hoffe, dass das abgespeichert ist“

Mit Bundesliga-Rekordsieg im Rücken geht es nun nach Eindhoven

Marko Raguz (r.) und Thomas Goiginger steuerten insgesamt drei Tore zum LASK-Rekordsieg bei.
Marko Raguz (r.) und Thomas Goiginger steuerten insgesamt drei Tore zum LASK-Rekordsieg bei. © APA/EXPA/Eisenbauer

Von Roland Korntner

Es war letztlich sogar ein historischer Sieg, den der LASK am Samstag gefeiert hat. Nicht, weil das eindrucksvolle 7:2 gegen den SV Mattersburg den ersten Heimerfolg in der Meisterschaft seit 28. Juli, seit einem 2:0 über Altach darstellte. Sondern weil die Athletiker in der Historie der Fußball-Bundesliga (seit 1974) noch nie sieben Tore in einem Match erzielt hatten.

„Hatten die Konsequenz“

„Kompliment an die Mannschaft“, freute sich Trainer Valerien Ismael. „Sie hat den Rückstand und den Ausgleich weggesteckt und hatte heute die Konsequenz.“ In der Tat, denn das Resultat sieht klarer aus, als es vor allem in Halbzeit eins gewesen war. „Mattersburg hat uns Probleme bereitet, die erste Halbzeit war richtig eng“, so Ismael, nach einigen Korrekturen in der Halbzeit kam der LASK-Express aber so richtig ins Rollen und scorte insgesamt sieben Mal durch Goiginger, Ranftl (je 2), Trauner, Raguz und Tetteh. Ein Befreiungsschlag nach zuletzt einigen Spielen, in denen der Tabellenzweite einfach zu viele Möglichkeiten hatte liegen gelassen. „Die Mannschaft hat jetzt den Durchbruch geschafft“, jubelte Ismael. Er hofft, dass „das jetzt im Hinterkopf abgespeichert ist, dass das bei den Jungs auf der Festplatte bleibt und dass sie wissen, wo der Weg ist zum Toreschießen“, so der 44-Jährige.

Damit geht es mit viel Selbstvertrauen zum Europa-League-Hit am Donnerstag in Eindhoven. Für die Niederländer ist die Generalprobe übrigens schief gegangen (siehe Seite 22).

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