LASK-Coach: „Bestes Doping für Cupfinale ist ein Sieg“

Fußball-Bundesliga: Linzer wollen gegen Sturm Selbstvertrauen tanken

Zuckerbrot und Peitsche: Dominik Thalhammer arbeitete die 1:3-Niederlage gegen Sturm knallhart auf. Er versuchte aber auch, das Selbstvertrauen der Spieler zu heben.
Zuckerbrot und Peitsche: Dominik Thalhammer arbeitete die 1:3-Niederlage gegen Sturm knallhart auf. Er versuchte aber auch, das Selbstvertrauen der Spieler zu heben. © APA/Scheriau

Neues Spiel, neues Glück: Der LASK empfängt am Mittwoch (28.4., 18.30 Uhr) und damit nur drei Tage nach dem 1:3 in Graz den SK Sturm zur direkten Revanche und will dabei vieles besser machen, als noch am Sonntag.

„Wir haben versucht, das Spiel knallhart und schonungslos aufzuarbeiten“, berichtete Trainer Dominik Thalhammer. Das sei aber nur der erste Schritt gewesen.

Im zweiten ging es darum, „das Vertrauen der Mannschaft zu heben, ihr zu zeigen, wie viele Fähigkeiten sie hat“, so Thalhammer. Er versuchte, sie stark zu reden, obwohl die Bilanz der letzten Wochen mit nur vier Punkten aus sechs Matches bzw. im Jahr 2021 mit je sieben Siegen und Niederlagen sowie einem Remis alles andere als gut ist:

„Die Mannschaft ist großartig“

„Die Mannschaft ist großartig, die Spieler sind großartig. Wir müssen in unsere Fähigkeiten Vertrauen haben“, erklärte Thalhammer.

Auch seine Spieler zeigten sich selbstkritisch: „So leicht machen wir es Sturm nicht noch einmal“, versicherte Lukas Grgic. „Wir müssen ein anderes Gesicht zeigen, Siegeswillen an den Tag legen“, weiß Thomas Goiginger.

Das Cupfinale am Samstag in Klagenfurt gegen Serienmeister Salzburg spuke, so Goiginger, derzeit noch nicht im Hinterkopf herum. Auch Thalhammer versicherte, am Mittwoch die „bestmögliche Aufstellung auf den Platz zu bringen“.

Denn die Athletiker wollen sich Platz drei zurückholen. Und, wie Thalhammer betonte: „Das beste Doping für das Cupfinale ist ein Sieg.“

Yeboah soll im Kollektiv entschärft werden

Dazu gilt es aber nicht nur, die eigenen Chancen besser zu verwerten, sondern auch mehr Zweikämpfe zu gewinnen und Stürmer Kelvin Yeboah auszuschalten: „Es kann nicht sein, dass wir Gernot Trauner in ein 1:1-Duell gegen Yeboah lassen. Wir müssen ihn gemeinsam im Kollektiv kontrollieren“, forderte Thalhammer. So wie man das gegen Salzburg mit Patson Daka gemacht habe.

Von Roland Korntner

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