LASK vor letztem Kraftakt gegen Sturm, Austria fordert WAC

Fußball-Vizemeister LASK steht vor dem letzten Kraftakt in diesem Jahr. Mit einem Sieg im Heimspiel am Sonntag (17.00 Uhr) gegen Sturm Graz wollen die Linzer den Anschluss an Tabellenführer Salzburg wahren. Auf ähnlicher Mission befindet sich zuvor (14.30 Uhr) die Austria, mit einem Erfolg gegen den WAC soll die Chance auf die obere Tabellenhälfte gewahrt werden. Tirol empfängt Mattersburg.

Die Linzer bestreiten damit die 31. Bewerbspartie in der laufenden Saison – kein anderer österreichischer Club war seit Juli öfter im Einsatz. Dennoch sieht Trainer Valerien Ismael seine Mannschaft für das Duell mit den Steirern gerüstet. Der Franzose stellte im Freitag-Training, einen Tag nach dem Sieg über Sporting Lissabon, bei seinen Spielern ein hohes Motivationslevel fest. Nur zwei Punkte trennen den LASK von Salzburg, Sturm liegt aufgrund der besseren Tordifferenz vor dem TSV Hartberg auf Platz fünf. Mit einem Sieg wollen sich die Grazer aber nicht nach unten, sonder eher nach oben in Richtung der Top drei orientieren.

Auf einen Sprung in die Meistergruppe hofft indes noch die Austria Wien. Im Heimspiel gegen den WAC sollten die Violetten unbedingt gewinnen, bei einer Niederlage gegen die in der Europa League wieder stark spielenden Wolfsberger scheint der Zug für den Siebenten der Tabelle indes abgefahren. Das 2:2 im Derby am vergangenen Sonntag half den Favoritnern nicht, der Abstand auf Hartberg wuchs auf sieben Zähler an. Mit viel Schwung dürfte der WAC nach dem starken Auftritt in Rom in die Partie gehen, die Kärntner schicken sich an, Platz drei vor Verfolger Rapid Wien abzusichern.

WSG Tirol geht mit einer klaren Zielsetzung ins Heimspiel gegen den SV Mattersburg. “Verlieren verboten”, gab Trainer Thomas Silberberger vor der letzten Fußball-Bundesliga-Runde in diesem Jahr als Devise aus. Im Falle einer Niederlage würde der einen Punkt vor den Burgenländern liegende Aufsteiger als Letzter überwintern. So wie die Tiroler befinden sich auch die Burgenländer im Krisenmodus. Aus den jüngsten acht Meisterschaftspartien wurde gerade einmal ein Zähler ergattert, zuletzt setzte es eine bittere 1:2-Heimniederlage gegen die Admira.

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