LASK-Werkl läuft noch nicht rund

Das 1:4 im Test gegen Werder Bremen offenbarte einige Probleme

Neuzugang Mamoudou Karamoko zeigte in wenigen Momenten gute Ansätze, war aber noch kein entscheidender Faktor im Offensivspiel der Linzer.
Neuzugang Mamoudou Karamoko zeigte in wenigen Momenten gute Ansätze, war aber noch kein entscheidender Faktor im Offensivspiel der Linzer. © GEPA

Auch im dritten Spiel unter Neo-Trainer Dominik Thalhammer setzte es für Bundesligist LASK eine Niederlage: Nach dem 0:2 im Test gegen Senica und dem 1:2 in der Europa League bei Manchester United mussten sich die Athletiker im Zillertal Werder Bremen mit 1:4 geschlagen geben.

Die Linzer traten ohne Balic, dessen Frau ein Baby erwartete, den angeschlagenen Ranftl und Frieser, der beim Medizincheck in Barnsley weilte, an. Probleme gab es vor allem in Hälfte eins, wo die Bremer oftmals das Pressing überspielten und die Räume gut nutzten.

Die Folge war eine frühe 2:0-Führung der Deutschen. „Vor allem in der ersten Halbzeit waren wir heute nicht konsequent genug im Anlaufen“, bemängelte Thalhammer.

Speziell mit der Einwechslung von Michorl, die auch zu einer Umstellung auf ein 4-3-3-System führte, bekamen die Schwarz-Weißen mehr Zugriff und Kontrolle. Das Offensivspiel war aber noch viel Stückwerk, weshalb nur ein Elfertor von Marko Raguz heraussprang (57.). Die Neuen Madsen und Karamoko zeigten in Ansätzen Qualitäten mit dem Ball, blieben aber weitgehend unauffällig. „Die Testspiel-Zeit ist die Zeit des Ausprobierens. Dass jetzt noch nicht alle Automatismen greifen, ist verständlich“, sah Thalhammer keinen Grund zur Sorge. cg

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