LASK will Europa wieder rocken

Vojvodina Novi Sad wird aber nicht auf die leichte Schulter genommen

Die dritte Gruppenphase in Folge ist das große Ziel der Athletiker (v.l. in Weiß: Lukas Grgic, Peter Michorl und Petar Filipovic), die in der Qualifikation gegen Vojvodina Novi Sad an die starken Europacup-Leistungen der letzten Jahre anknüpfen wollen.
Die dritte Gruppenphase in Folge ist das große Ziel der Athletiker (v.l. in Weiß: Lukas Grgic, Peter Michorl und Petar Filipovic), die in der Qualifikation gegen Vojvodina Novi Sad an die starken Europacup-Leistungen der letzten Jahre anknüpfen wollen. © APA/EXPA-Eisenbauer

Während der Stellenwert der neu geschaffenen Conference League von manchen Seiten noch mit Skepsis beäugt wird, herrscht beim LASK vor der Rückkehr auf die internationale Bühne große Vorfreude.

Da tat auch die gestrige, rund einstündige Verspätung beim Abflug nach Belgrad nichts zur Sache. Das Play-off und anschließend die dritte Gruppenphase in Serie sind die erklärten Ziele der Linzer, die am Donnerstag (19, live Puls24) im Hinspiel der dritten Qualifiktionsrunde auswärts auf Vojvodina Novi Sad treffen.

„Wir haben tolle Erinnerungen, die wollen wir wieder erleben“, verwies LASK-Trainer Dominik Thalhammer unter anderem auf die Auftritte in der Vorsaison gegen Tottenham. Auch wenn der Gegner aus Serbien einen weit weniger prominenten Namen besitzt, genießt der Europacup erneut einen hohen Stellenwert. „Die Conference League ist für alle neu. Aber es ist ein super Bewerb, wo man sich international beweisen kann“, meinte Petar Filipovic.

Die Favoritenrolle nehmen die Linzer an, den Gegner will man aber keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. „Es wird sicher kein Selbstläufer“, warnte Filipovic vor dem Duell mit dem Viertplatzierten der vergangenen Saison, der im Vorjahr in der Europa-League-Quali an Standard Lüttich gescheitert war. Der LASK analysierte die Serben eingehend. „Sie verteidigen tief und mannorientiert, werden versuchen, das Spiel langsam zu machen und uns den Rhythmus zu nehmen. Davon dürfen wir uns nicht beeinflussen lassen.“

Ohne Raguz, Monschein

Personell müssen die Linzer weiter auf die Verletzten Andreas Gruber, Tobias Lawal, Andres Andrade und Marko Raguz, der am Montag wieder ins Training einsteigen wird, verzichten. Auch für Christoph Monschein, der wieder trainiert, kommt ein Einsatz noch zu früh. James Holland ist nicht im Kader.

Gleich drei Spieler liefen übrigens in der Vergangenheit für beide Klubs auf: Miroslav Vukasinovic (von 1977 bis 1981 beim LASK), Goran Kartalija (1993 – 1997) und Petar Skuletic, der nach seiner Zeit bei den Athletikern 2011 zu Vojvodina wechselte.

Von Christoph Gaigg

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