LASK will Intensität auf den Platz bringen

„Dann hat es jeder Gegner schwer“, so Peter Michorl vor Europa-League-Duell mit Rasgrad

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FBL-EUR-C3-TOTTENHAM-LASK © AFP/Leal-Olivas

„Wenn wir unsere Intensität auf den Platz bringen, hat es jeder Gegner schwer. Das haben wir letztes Jahr in der Europa League gezeigt und das wollen wir heuer wieder zeigen“, stellte LASK-Spielmacher Peter Michorl klar. Denn am Ziel, so wie im Vorjahr auch heuer wieder die Gruppenphase der Europa League zu überstehen, hat sich durch die (ohnehin erwartbare) Pleite in London nichts geändert.

Selbstvertrauen wurde mit einem eindrucksvollen 4:0 am Sonntag über St. Pölten getankt: „Wenn wir eine ähnliche Herangehensweise haben und einige Dinge noch optimieren, dann werden wir heute ein sehr, sehr gutes Spiel machen“, ist Trainer Dominik Thalhammer überzeugt. Wie ihn überhaupt die Entwicklung der Mannschaft sehr positiv stimmt. „Wir haben die Intensität und die Zahl der Sprints ganz klar verbessert, das ist sehr wichtig für unser Spiel.“ Auch im Positionsspiel habe man sich schon steigern können:


„Große Funktionslust, kein Trainerwechsel-Frust

„Wir können klare Überlegenheiten am Platz herstellen.“ Besonders freut ihn aber, dass „wir nicht nur gegen den Ball eine große Funktionslust haben, sondern diese auch mit dem Ball entwickeln.“ Sichtbares Zeichen seien gegen St. Pölten viele Torabschlüsse und Flanken gewesen.

Der Trainerwechsel beim bulgarischen Serienmeister (seit 2012 ununterbrochen), der sich diese Woche von Trainer Pavel Vrba trennte und Stanislav Gechev nach elf Monaten zurück holte, irritiert den Coach der Athletiker nicht: „Natürlich ist es schwierig, wenn man einen Gegner analysiert und dann passiert so etwas“, meinte Thalhammer. Aber er sieht sich gut vorbereitet auf den Gegner: „Personell könnte es die eine oder andere Änderung geben, inhaltlich in dieser kurzen Zeit nicht“, so der 50-Jährige. Sein Fazit: „Das erklärte Ziel sind drei Punkte.“

Dazu bedürfe es jedoch einer Top-Leistung, wie Torhüter Alexander Schlager anmerkte. „Tottenham steht in dieser Gruppe von der Qualität drüber, alle anderen Teams sind ziemlich auf Augenhöhe. Wir wissen aber, dass wir in der Europa League jedem Spiel maximal performen müssen, um etwas mitzunehmen “, so der Teamtorhüter.

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