LASK will sich holen, was ihm zusteht

LASK kämpft in Wolfsberg um Rang drei in der Fußball-Bundesliga — Co Pogatetz vertritt den gesperrten Cheftrainer Thalhammer

LASK-Cheftrainer Dominik Thalhammer (l.) übergibt die Entscheidungsgewalt für das Match in Wolfsburg an Co Emanuel Pogatetz (M.) und freut sich über die Vertragsverlängerung von Mittelfeldspieler Rene Renner (r.).
LASK-Cheftrainer Dominik Thalhammer (l.) übergibt die Entscheidungsgewalt für das Match in Wolfsburg an Co Emanuel Pogatetz © APA/EXPA-Eisenbauer

Unter ungewöhnlichen Umständen gastiert der LASK am Mittwoch (18.30 Uhr) beim Wolfsberger AC. Denn Trainer Dominik Thalhammer ist nach seiner gelb-roten Karte am Sonntag nach dem 3:3 gegen WSG Tirol gesperrt.

Das heißt im Klartext? „Von 30 Minuten vor dem Anpfiff bis Schlusspfiff darf ich keinen Kontakt zur Mannschaft haben und keinen Einfluss auf sie nehmen“, erklärt der Coach. Er wird auf der Tribüne Platz nehmen, die Spielvorbereitung wird damit noch einen Tick wichtiger:

„Was-wäre-wenn: Einige Szenarien erarbeitet“

„Wir werden uns im Vorfeld absprechen und diverse Was-wäre-wenn-Szenarien ausarbeiten“, so Thalhammer. Die Entscheidungshoheit tritt er für dieses Match an Emanuel Pogatetz, neben Christian Heidenreicher einer seiner beiden Co-Trainer, ab.

Der Platzverweis am Sonntag ärgert Thalhammer „im Nachhinein schon“. Wobei er im Gespräch mit dem VOLKSBLATT noch einmal betonte, dass er Referee Ouschan nicht beleidigt habe. Lediglich das Wort „Frechheit“ sei ihm über die Lippen gekommen. Bei den beiden gegen den LASK verhängten Strafstößen verständlich.

Motto „Jetzt erst recht“, Renner verlängerte

Doch der Blick ist längst wieder nach vorne gerichtet. Trotz der angespannten Personalsituation machen die viertplatzierten Linzer drei Runden vor Schluss auf Optimismus: „Wir stecken den Kopf nicht in den Sand, wollen uns holen, was uns zusteht“, stellte Thalhammer klar.

Das sei „mindestens Platz drei, darum kämpfen wir“. Der wieder einmal unglückliche Spielverlauf am Sonntag habe bei seiner Mannschaft eine „Jetzt-erst-recht-Stimmung ausgelöst.

Der angeschlagene Rene Renner verlängerte indes seinen Vertrag bei den Athletikern bis 2024. „Ein logischer Schritt“, so Renner.

Von Roland Korntner

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