Laut von der Leyen bekommt EU mehr Impfdosen, als sie braucht

Bundeskanzler Kurz: „Ziel ist Rückkehr zur Normalität im Sommer 2021“

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Die EU wird rund zwei Milliarden Impfdosen gegen Covid-19 haben, erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Freitag in einer Videokonferenz mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).

Dies bedeute, dass mit dem Bestand der EU 700 Millionen Menschen geimpft werden können, sagte von der Leyen, auch auf dem Westbalkan und in Afrika. Österreich bekomme zwei Prozent der EU-Impfdosen, „mehr als Österreich wahrscheinlich brauchen wird“, sagte sie.

Impfung ist „ein echter Gamechanger“

Kurz dankte der EU-Kommissionschefin für ihren Einsatz in der Coronakrise. Es sei „beeindruckend“, wie schnell und gut der Prozess laufe, die Impfung sei „ein echter Gamechanger“.

Von der Leyen sagte, erste Impfungen könnten vielleicht noch im Dezember starten. Kurz sagte wiederum, er hoffe, dass in Österreich die ersten Gruppen noch im Jänner geimpft werden könnten. Als solche nannte er das Gesundheits- und Pflegepersonal, Ältere und sonst besonders betroffene Menschen.

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Nach der Videokonferenz meinte der Bundeskanzler, Ziel im Kampf gegen die Corona-Pandemie sei es, in Österreich bis Sommer 2021 wieder zur Normalität zurückehren zu können. Die von ihm im Sonmer genannte Perspektive „Licht am Ende des Tunnels“ werde „immer wahrscheinlicher“.

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