Umfrage: Die emotionale Bindung zum Auto steigt

Für die große Mehrheit von 84 Prozent ist das Auto wichtig oder sehr wichtig. Das zeigt die Integral-Umfrage für AutoScout24 unter 500 österreichischen Autofahrern.

Das eigene Auto bleibt für die Österreicher nicht nur wichtig, die Bedeutung hat sich über die Jahre sogar verstärkt. 2020 haben 48 Prozent der Befragten angegeben, dass ihnen das eigene Gefährt sehr wichtig ist, 2023 lag der Wert mit 52 Prozent etwas über der Hälfte und 2024 sagen satte 56 Prozent „Das Auto ist mir sehr wichtig“. Dabei trifft das auf Frauen mit 58 Prozent stärker zu als auf Männer mit 55 Prozent.

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In der Altersgruppe der 18- bis 30-Jährigen hat sich die starke Bindung von 46 Prozent auf 59 Prozent erhöht. Am wichtigsten ist der eigene fahrbare Untersatz jedoch den 30- bis 50-Jährigen: 64 Prozent lieben ihr Auto. Mit dem Älterwerden, nimmt die Bindung zum Fahrzeug ab. In der Gruppe 50-Plus ist das Auto für 49 Prozent sehr wichtig, der Wert ist damit seit dem Vorjahr gesunken (56 Prozent).

Besonders hohe Bindung in Oberösterreich

In der Bundesländer-Betrachtung stechen Oberösterreich und Salzburg mit einer hohen Bedeutung von je 68 Prozent hervor, gefolgt von Niederösterreich und dem Burgenland (57 Prozent).

Die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr beeinflusst zum Teil auch die Liebe zum Auto. Aber auch bei sehr guter öffentlicher Verkehrsinfrastruktur gibt jede:r zweite Befragte eine sehr hohe emotionale Bindung zum eigenen Gefährt an, bei schlechter oder nicht vorhandener Anbindung an die Öffis bestätigen diese Aussage 64 Prozent.

Nikolaus Menches, Country-Manager von AutoScout24 in Österreich: „Wir stehen vor der großen Herausforderung, die persönliche Mobilität und Klimaschutz in Einklang zu bringen. Alternative Antriebssysteme sind dabei ein wichtiger Baustein. Aber unsere Umfrage zeigt auch, dass nicht nur zwei Drittel der Österreicher im Alltag auf das Auto angewiesen sind, sondern dass es für viele darüber hinaus auch eine große emotionale Bedeutung hat. Dieser Umstand darf bei künftigen Planungen nicht außer Acht gelassen werden.“

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