Lebenslange Haft nach Tötung von Rettungskräften

Nach der Tötung von Rettungskräften müssen Schuldige künftig in Großbritannien mit lebenslangen Haftstrafen rechnen.

„Wer unsere Rettungskräfte angreift, repräsentiert das Schlechteste der Menschheit“, sagte die britische Innenministerin Priti Patel, die die neue Gesetzgebung am Mittwoch ankündigte.

Bisher waren auch kürzere Haftstrafen möglich, wenn die entsprechenden Taten nicht als Mord, sondern als Totschlag eingestuft wurden.

Das war etwa im Fall eines im Jahr 2019 getöteten Polizisten geschehen. Dessen Witwe, Lissie Harper, hatte für die Gesetzesänderung gekämpft, nachdem die Schuldigen lediglich eine Haftstrafe von 13 Jahren bekommen hatten.

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Es gilt als wahrscheinlich, dass die Änderung eines neuen Polizeigesetzes – nun im Gedenken an den getöteten Polizisten als „Harper’s Law“ benannt – im kommenden Jahr in Kraft tritt. Die gleichen Regeln sollen auch für die Tötung von Gefängniswärtern, Feuerwehrmännern oder Sanitätern gelten.

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