Lehár-Festival mit Besucherrekord

Neo-Intendant Thomas Enzinger kann ein Plus von 18 Prozent in Ischl verbuchen

Über einen Besucherrekord kann sich das Lehár-Festival Bad Ischl, das noch bis Sonntag läuft, heuer freuen. Mit 22.885 ausgegebenen Karten konnten die Vorjahreszahlen um 3500 Besucher übertroffen werden. Das bedeutet ein Plus von 18 Prozent. Außerdem hat das Festival damit um 1500 Besucher mehr als im Rekordjahr 2011.

„Die hohe Erwartungshaltung an Intendant Thomas Enzinger konnte nicht nur erfüllt, sondern bei weitem übertroffen werden“, freut sich der Bürgermeister von Bad Ischl und Festival-Präsident Hannes Heide.

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Auch die Einnahmen übertreffen mit über 990.000 Euro das bisherige Rekordergebnis aus dem Jahr 2011 um mehr als 40.000 Euro. Im Vergleich zur Vorsaison konnten rund 190.000 Euro mehr eingenommen werden. Spitzenreiter bei den Zuschauern waren mit einer Auslastung von 88,68 Prozent die Produktion „Die Blume von Hawaii“ und mit 86,11 Prozent „Das Land des Lächelns“.

„Wir haben eine magischen Sommer gehabt“

„Ich habe schon oft gesagt, dass ich diese Region und insbesondere Bad Ischl als magischen Ort empfinde“, sagt Neo-Intendant Thomas Enzinger zu seiner ersten Spielzeit: „Jetzt habe ich das Gefühl, wir haben einen magischen Sommer gehabt.“

Der Kartenverkauf für den Sommer 2019 startet im Oktober 2018, am Programm stehen — wie das VOLKSBLATT bereits im April exklusiv berichtet hat — „Das Weiße Rössl“ von Ralph Benatzky und Jacques Offenbachs „Pariser Leben“. Von Namensgeber Franz Lehár wird in einer halbszenischen Afführung „Clo-Clo“gegeben.