Lehár Festival Bad Ischl 2020: Hoffen und warten

40 Aufführungen ab 11. Juli in Bad Ischl geplant — Klarheit bis 30. Mai

Intendant und Geschäftsführer Thomas Enzinger
Intendant und Geschäftsführer Thomas Enzinger © Barbara Palffy

Am 30. April feiert die Musikwelt den 150. Geburtstag des Operettenkomponisten Franz Lehár, der 1948 in seiner Wahlheimat Bad Ischl verstarb. Sein Grab und jenes seines Konkurrenten Oscar Straus befinden sich auf dem Ischler Friedhof.

Der 150. Geburtstag von Straus am 6. März 2020 ging leider unspektakulär vor sich. Dies soll beim Ischler Lehár Festival (11. Juli bis 30. August) nachgeholt werden.

Wie Intendant Thomas Enzinger im VOLKSBLATT-Gespräch versichert, sei man mit den Vorbereitungen für das Festival so weit, dass es, sofern es keine neuerlichen Einschränkungen durch die Regierung gibt, stattfinden kann. Über die tatsächliche Durchführung wird spätestens am 30. Mai entschieden.

Enzinger: „Am wichtigsten ist die Gesundheit der Künstler und unseres Publikums. Dennoch hoffen wir, dass das Lehár Festival mit all seinen hochwertigen Attraktionen durchgeführt werden kann“.

Höhepunkt der 40 Veranstaltungen ist die Uraufführung der Lebensgeschichte des Meisters unter dem Titel „Dein wird mein ganzes Herz“ (14. August) von Jenny W. Gregor. Begleitet vom Franz-Lehár-Orchester werden u. a. Ursula Pfitzner und Mark Weigel Lehár-Schlager zum Besten geben.

Auf dem Programm stehen weiters Kálmáns „Csárdasfürstin“ (ab 11. Juli, Regie Enzinger) und Paul Linckes „Frau Luna“ (am 18. Juli, Regie Ramesh Nair). Dazu findet ein hochwertiges Rahmenprogramm statt: u. a. mit „Walzerträume“ ein Fest für Lehár und Straus, der Abend „Mythos Marlene Dietrich“ mit Susanne Marik (4. August) und eine Oscar-Straus-Matinee (22. August).

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