Lenker flüchtete in Wien vor Polizei und krachte in Hausmauer

Ein 21-jähriger Autolenker hat sich in der Nacht auf Montag in Wien-Liesing einer Polizeikontrolle entzogen und war davongerast.

Nach kurzer Flucht krachte er gegen eine Hausmauer, ehe er davonrannte. Sein Beifahrer war nicht so schnell, er wurde von der Polizei gefasst.

Später kehrte auch der Lenker zum Wagen zurück und wurde mehrfach angezeigt, berichtete die Polizei am Dienstag.

Gegen 00.30 Uhr wurden Beamte der Polizeiinspektion Anton-Baumgartner-Straße auf das Fahrzeug aufmerksam, das in der Breitenfurter Straße mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Nachdem die Polizisten das Blaulicht eingeschaltet hatten, gab der Mann Gas und raste Richtung Meidling.

Die Polizisten folgten und entdeckten in der Steiningergasse das Fahrzeug. Der 21-Jährige war dort bei der Flucht zuerst auf den Gehsteig und anschließend gegen eine Hausmauer gefahren. Als die Beamten hinkamen, waren weder der Österreicher, noch sein gleichaltriger Beifahrer im Wagen. Der Mitfahrer wurde jedoch angehalten.

Im Kofferraum des Wagens entdeckten die Beamten einen neun Monate alten Rottweiler. Er wurde der Tierrettung übergeben und in weiterer Folge ins Tierquartier gebracht.

Der Lenker konnte an seiner Meldeadresse zunächst nicht angetroffen werden. Einige Zeit später meldete sich am Notruf eine Zeugin, die beobachtete, wie der 21-Jährige wieder zurück zum Fahrzeug kam. Beamte konnten ihn dort anhalten. Der Mann verweigerte einen Alkomattest, seinen Führerschein hatte er nicht mit, weshalb ihm die Weiterfahrt untersagt wurde. Als ihn die Polizisten durchsuchten, fanden sie mehrere Baggies Cannabiskraut und einen Schlagring – eine verbotene Waffe. Der Österreicher wurde wegen diverser Gesetzesübertretungen mehrfach angezeigt. Er bestritt gegenüber den Beamten, den Wagen gelenkt zu haben.

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