„Letztklassige Methoden der SPÖ“

OÖVP-Landesgeschäftsführer Hattmannsdorfer ärgert „widerlicher“ Stil

„Über ein Jahr vor der Landtagswahl betreibt die SPÖ letztklassige Schmutzkübel-Methoden“, kritisiert OÖVP-Landesgeschäftsführer LAbg. Wolfgang Hattmannsdorfer. Hintergrund ist ein Video, das auf der Facebook-Seite der SPÖ Oberösterreich zu sehen ist.

SPÖ-Landesgeschäftsführer Georg Brockmeyer versucht dort Klartext über „die ÖVP-Maskenaffäre“ zu sprechen. Für den Dreh tauchte „Schorsch“ am Donnerstag mit Kamerateam bei einem Mehrparteienhaus auf, in dem ein Lieferant von Schutzausrüstung mit seiner Frau und drei Kindern sowie weitere Familien leben.

Brockmeyer, der zunächst unter dem Vorwand, er wolle eine Reportage über den Stadtteil machen aufgetreten war, musste aufgefordert werden, den Privatgrund zu verlassen, weil sich die Bewohnerin mit ihrer Schwester von Brockmeyer und seinem Kamerateam belästigt fühlte.„Dass die SPÖ in die Privatsphäre von Bürgern eindringt, ist ein widerlicher Stil, den wir nur aus dem Ausland kennen. Dieser Stil hat in Oberösterreich nichts verloren“, so Hattmannsdorfer.

Der OÖVP-Geschäftsführer appelliert an SPÖ-Vorsitzende Birgit Gerstorfer, endlich zur Sacharbeit zurückzukehren. Jede politische Diskussion sei erlaubt, aber Schmutzkübel-Methoden haben in Oberösterreich nichts verloren. Dafür trage Gerstorfer die Verantwortung.

Kauf war rechtens

Zur Debatte rund um die Beschaffung von Schutzausrüstung selbst hält Hattmannsdorfer fest: „In der Not und dem weltweiten Mangel an Schutzausrüstung durch Corona wurde in Oberösterreich gehandelt. Im Gegensatz zu anderen ist es in OÖ gelungen, ausreichend Schutzmaterial zu beschaffen. Wie bereits mehrmalig darauf hingewiesen, verlief rechtlich alles einwandfrei“, bekräftigt Hattmannsdorfer.

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