LH Stelzer, Bischof Scheuer hören sich Sorgen der Menschen an

TelefonSeelsorge ist rund um die Uhr für Menschen in schwierigen Lebenssituationen da — Zu Weihnachten kommen oft Kränkungen hoch

v.l.: Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer. © Land OÖ/Sabrina Liedl

LINZ — Egal ob Beziehungsprobleme, Einsamkeit oder gesundheitliche Probleme – seit mehr als 50 Jahren haben die Mitarbeiter der TelefonSeelsorge – seit 1988 unter der amtlichen Notrufnummer 142 erreichbar – ein offenes Ohr für die Sorgen der Menschen. Und wirken dabei oft „Wunder“. Grund genug, für Bischof Manfred Scheuer und Landeshauptmann Thomas Stelzer sich in den Dienst der guten Sache zu stellen. Sie sind am Mittwoch persönlich zwischen 17 und 18 Uhr bzw. 18 und 19 Uhr unter der kostenlosen Notrufnummer erreichbar. „Das ist ein Dankeschön an die Ehrenamtlichen, die hier große Arbeit leisten. Denn obwohl es uns gut geht, gibt es immer wieder Menschen in Notsituationen. Dann ist es wichtig, ein Gegenüber zu haben, das zuhört“, betonte Stelzer am Dienstag  in einem Pressegespräch.

Speziell in der Weihnachtszeit gibt es Personen, die mit Hektik, Einkaufstrubel und Punsch-Seligkeit nichts anfangen können, sondern sich in einer Krise befinden und sich nach Anerkennung und Zuwendung sehen. „Oft geht es in den Gesprächen um Enttäuschungen und Kränkungen“, wusste Silvia Breitwieser, Leiterin der TelefonSeelsorge, zu berichten. „Wir merken eine Sehnsucht der Menschen, Beziehungen zu versöhnen“, ergänzte Barbara Lanzerstorfer-Holzner vom ElternTelefon. Zwei Drittel der Anruferinnen seien Frauen zwischen 40 und 60 Jahren, per Mail oder Chat kontaktieren zur Hälfte unter 30-Jährige die Notrufnummer. Heuer wird es ca. 18.000 Beratungsgespräch geben.

hw