LH Stelzer: „Brauchen Mithilfe aller Landsleute“

LH Stelzer bittet Oberösterreicher um Einhaltung der nötigen Maßnahmen

Landeshauptmann Thomas Stelzer
Landeshauptmann Thomas Stelzer © Land OÖ/Mayrhofer

Nach der Ankündigung des neuerlichen Lockdowns in Österreich durch die Regierung appellierte am Wochenende Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) an seine Landsleute, die Maßnahmen mitzutragen. Es komme auf jeden einzelnen an.

Er sieht die neuen Regeln als „leider notwendig, damit die Gesundheitsversorgung nicht zusammenbricht.“ Für ihn ist „wichtig, dass Bildungseinrichtungen offen bleiben und dass betroffene Betriebe jetzt rasche und unbürokratische Hilfe bekommen“, betonte Stelzer.


„Oberstes Ziel ist immer, dass alle Menschen in diesem Land medizinische Hilfe bekommen, wenn sie eine benötigen”, unterstützte Stelzer die Argumentation der Bundesregierung.

Das Offenhalten der Bildungseinrichtungen sei auch eine soziale Frage und wichtig, um die Wirtschaftskreisläufe am Leben zu halten und Arbeitsplätze zu sichern. Die versprochenen Unterstützungsleistungen müssten rasch und unbürokratisch bei den Unternehmen ankommen, damit die Betriebe wirtschaftlich überleben könnten und Arbeitsplätze gesichert würden, so Landeshauptmann Stelzer.

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„Wir brauchen die Mithilfe jedes Einzelnen, denn sonst zeigen die Schutzmaßnahmen keine Wirkung. Ich ersuche alle Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher mitzumachen, damit wir hoffentlich bald wieder alles aufmachen und Oberösterreich wieder stark machen können“, sagte Stelzer.

Grüne Unterstützung, Kritik von SPÖ und FPÖ

„Es sind harte Maßnahmen, die auch die Menschen in Oberösterreich neuerlich hart treffen. Maßnahmen, die wieder spürbar und in vielerlei Hinsicht in unser Leben eingreifen. Sie beschränken, belasten und bedrohen wirtschaftliche Existenzen. Aber es sind Maßnahmen, die dringend nötig sind. Sie sind unumgänglich, um Gesundheit zu bewahren und Menschenleben zu retten“, kommentiert der oö. Landesrat Stefan Kaineder von den Grünen die verschärften Corona-Maßnahmen.

„Die Bundesregierung hat in vielen Bereichen die Kontrolle über die Pandemie verloren“, meint hingegen SPÖ-Vorsitzende Birgit Gerstorfer zu den aktuellen COVID-19-Zahlen. Klar sei, dass alles unternommen werden müsse, damit sich das Virus nicht noch schneller verbreitet. „Die Regierung darf ihre Fehler aus erstem Lockdown nicht wiederholen.“

„Der nun bekannt gewordene Lockdown-Entwurf ist die Bankrotterklärung einer Regierung, die sich lieber in parteipolitischen Machtspielen ergeht, als ihre staatspolitische Verantwortung wahrzunehmen“, verfiel LH-Stv. Manfred Haimbuchner, der auch stv. FPÖ-Bundesparteiobmann ist, in die Wortwahl der Bundes-FPÖ.

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