LH Stelzer: Lockdown ist bittere, notwendige Medizin

Landeshauptmann Thomas Stelzer © Land OÖ/Mayrhofer

Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) hat den neuerlichen Lockdown als „eine bittere Medizin, die jetzt leider notwendig ist, um die Gesundheitsversorgung vor dem Kollaps zu schützen“ bezeichnet.

Er bat in einer Presseaussendung am Samstag „alle Landsleute jetzt mitzuhelfen, die Ausbreitung des Virus zu bremsen. Ohne ihre Mithilfe werden wir es nicht schaffen“.

„Wir haben es in der Hand, ob weiterhin jeder Mensch in unserem Land medizinische Hilfe bekommt, wenn er sie benötigt“, sagte Stelzer und betonte: „Für uns in Oberösterreich ist wichtig, dass bei den Überbrückungshilfen niemand durch die Finger schaut oder vergessen wird.“

Im Distance Learning für alle Schüler sieht der Landeshauptmann eine große Herausforderung für alle Eltern. „Wichtig ist jedenfalls, dass allen Eltern und Kindern, die es benötigen, ein ausreichendes Betreuungsangebot an den Schulen zur Verfügung gestellt wird.“

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LH-Stv. Manfred Haimbuchner, mit der FPÖ Koalitionspartner im Land, hatte noch am Freitag an die Verantwortlichen appelliert, von einer nochmaligen Schließung der Pflichtschulen Abstand zu nehmen, da dies in der ohnehin schon angespannten Situation zu einer unverantwortlichen Belastung der Familien führen würde.

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