Lie-Bestzeit im Lake-Louise-Training vor ÖSV-Damentrio

Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie hat am Donnerstag im Training für die Weltcup-Abfahrten der alpinen Ski-Damen in Lake Louise Bestzeit aufgestellt. Mit Tamara Tippler (+0,15 Sek.), Nina Ortlieb (0,29) und Kugelverteidigerin Nicole Schmidhofer (0,33) folgte ein Österreicherinnen-Trio. Hinter der Tschechin Ester Ledecka (0,34) wurde Ramona Siebenhofer Sechste (0,47).

Stephanie Venier (0,69) und Elisabeth Reisinger (0,81) kamen ebenfalls in die Top Ten und rundeten ein starkes ÖSV-Ergebnis ab. Lie stellte die Bestzeit mit Startnummer 30 auf.

Tamara Tippler war zufrieden, eine “solide, normale Fahrt” ins Ziel gebracht zu haben. “Das war nur Training, trägt aber zum eigenen Wohlbefinden einiges bei.” Sie habe auf ihre Position geachtet, versucht, ruhig zu bleiben und den Ski laufen zu lassen. Es sei nicht ihre Lieblingsstrecke, Top Ten sei ihr Ziel.

Mit Nummer 27 zeigte Nina Ortlieb als Trainingsdritte auf. “Das fühlt sich gut an. Jetzt einfach cool bleiben und sich nicht nervös machen lassen. Ich sehe das als Bestätigung und weiß, dass ich auf dem Berg schnell sein kann.”

Kugelverteidigerin Nicole Schmidhofer fuhr bei gutem Wetter und damit guten Sichtverhältnissen aufrecht ins Ziel, hat also noch Reserven. “Man sieht die Wellen besser, es war cool zu fahren und sehr viel Spaß dabei. Es gibt noch ein bisserl was zum Bessermachen, noch bissl was am Ski verändern und dann gescheit durchziehen.” Ramona Siebenhofer tankte ebenfalls Selbstvertrauen. “Wir brauchen uns nicht verstecken und hoffen, dass das morgen so ähnlich ausschaut”, sprach sie die starke Mannschaftsleistung an.

Ariane Rädler war im “Coaches Corner” von der Strecke gerutscht und klagte nach dem Ausfall über Knieschmerzen. Sie wurde zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus nach Calgary gebracht.

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