Liebesbriefe in neuer Form

Erste Netzbühne-Premiere mit einem Tanzabend von Mei Hong Lin

Kayla May Corbin und Pedro Tayette in „Liebesbriefe“
Kayla May Corbin und Pedro Tayette in „Liebesbriefe“ © Vincenzo Laera

Eine doppelte Premiere feiert am Samstag das Tanzstück „Liebesbriefe“ mit einer Collage aus Musik von Eleni Karaidrou, Kolsimcha, Kronos Quartet, Heitor Villa-Lobos und anderen — es ist die erste Netzbühne-Premiere von der großen Bühne des Schauspielhauses des Landestheaters Linz.

Ab 19.30 Uhr beginnt der sehr persönliche, stille und intime Tanzabend von Tanzdirektorin Mei Hong Lin — aus dem Gefühl der Sprachlosigkeit heraus. In den Zeiten der Pandemie und der räumlichen Isolation gewinnt ein Liebesbrief eine neue Bedeutung und nimmt neue Formen an. Die choreografischen Briefe beginnen dort, wo die Sprache aufhört: „… ich kann mit Worten Dir’s nicht sagen“ (Alma Mahler).

In collagenartigen Miniaturen sendet Mei Hong Lin eine Botschaft an ihre Mitmenschen, in Zeiten der Krise. Was geschieht in dieser Welt und welche Bedeutungen hat(te) es? Auf Gefühle von Macht- und Hilflosigkeit reagiert sie mit einer choreografischen Auseinandersetzung.

Zusätzlich zum Stream gibt es eine Stückeinführung von Tanzdramaturgin Roma Janus, Begrüßungsworte von Tanzdirektorin Mei Hong Lin sowie ein Online-Programmheft. Für Bühne und Kostüme verantwortlich zeichnet Dirk Hofacker. Auf der Bühne zu sehen: TANZLIN.Z mit Rie Akiyama, Kayla May Corbin, Mireia González Fernández, Shao-Yang Hsieh, Yu-Teng Huang, Pavel Povrazník, Lorenzo Ruta, Safira Santana Sacramento, Nicole Stroh, Pedro Tayette, Evi van Wieren, Shang-Jen Yuan und Shao Yang Hsieh (Wheel– Performance).

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Nach der Online-Premiere ist „Liebesbriefe“ vier Wochen on demand zu buchen.

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