Lille nach 2:1-Sieg zum 5. Mal französischer Meister

OSC Lille hat die Vorherrschaft von Paris St. Germain in der französischen Fußball-Meisterschaft beendet. Der Club von Trainer Christophe Galtier setzte sich am Sonntag bei Angers mit 2:1 durch, verteidigte damit die Tabellenspitze in der Ligue 1 erfolgreich und schnappte sich zum fünften Mal in der Clubgeschichte die Trophäe. Lille war zuletzt 2011 Meister. PSG brachte auch ein 2:0-Erfolg bei Brest nichts mehr, der Ein-Punkte-Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden.

Lille ist erst der zweite Meister seit 2013, der nicht PSG heißt. Die Pariser waren seit dem Triumph von Monaco 2017 dreimal in Folge ganz oben gelandet. Lilles 24. Saisonsieg fixierten Jonathan David (10.) und Stürmer-Routinier Burak Yilmaz per Foulelfmeter (45.+1). Der 35-jährige Türke traf zum 16. Mal in der laufenden Saison. Nach seiner Auswechslung musste er im Finish aber noch einmal gehörig zittern, da Angelo Fulgini (92.) noch der Anschlusstreffer glückte.

„Es ist ein Erfolgs des Zusammenhalts, des Kollektivs. Wir haben es gut zusammenbekommen, eine großartige Saison gespielt und verdient den Titel geholt“, sagte der 37-jährige portugiesische Kapitän Jose Fonte. PSG sicherte sich dank einem Eigentor von Romain Faivre (37.) und einem Treffer von Kylian Mbappe (71.) Rang zwei. Neymar hatte in der 19. Minute einen Elfmeter vergeben. Die beiden Teams sind fix in der „Königsklasse“ dabei.

Vier Zähler dahinter wurde AS Monaco Dritter nach einem 0:0 bei Lens. Der Club von Trainer Niko Kovac muss in der Qualifikation zur „Königsklasse“ ran. Der Vierte Olympique Lyon verpasste eine Rangverbesserung mit einer 2:3-Niederlage beim Neunten Nizza, wo ÖFB-Nachwuchs-Teamspieler Flavius Daniliuc nicht zum Zug kam, und muss sich mit der Europa League begnügen.

Andere Österreicher durften über den Klassenerhalt jubeln. Dario Maresic beendete die Saison mit Stade de Reims nach einem 1:2 gegen Girondins Bordeaux auf Platz 14, Lorient, Arbeitgeber von ÖFB-Teamstürmer Adrian Grbic, landete nach einem abschließenden 1:1 bei Straßburg punktgleich dahinter auf Rang 16. Nantes muss als 18. in die Abstiegs-Relegation, der Abstieg von Dijon und Olympique Nimes war schon zuvor fixiert.

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