Linus Roth: J.S. Bach Solo Violin Sonatas

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Die erlebnisreichste Bach-Interpretation nach längerer Zeit ist Linus Roth (44) zu verdanken, die der deutsche Geiger und Violinprofessor während der Lockdown-Zeit bei Evil Penguin Classic produzierte.

Bachs Solosonaten und Partiten haben Linus Roth sein ganzes Leben lang prägend begleitet. Aus dem 1720 vollendeten Zyklus sind als erster Teil die drei Solosonaten Bachs BWV 1001-1005 zu hören, die Partiten sollen demnächst auf einem weiteren Album folgen.

In einer historischen Aufführungspraxis, mit der es Linus Roth samt Verwendung des Barockbogens genau nimmt und auf der Stradivari eine silbrig-glänzende Reinheit und faszinierende klangliche Transparenz erzielt.

Von seiner atemlos fließenden Technik bei rasenden Tempi – etwa beim Presto im letzten Satz der 1. Sonate — gar nicht zu reden. Was aber die CD von anderen Beispielen mit historischen Erfahrungen bei Alter Musik unterscheidet, fallen bei aller Formtreue mehr als gewohnt charakterliche Unterschiede in den drei Sonaten auf.

Die gefühlsmäßig-innige erste wird von der traurigen zweiten abgelöst, die wiederum mit der meditativen dritten zu einem anderen Bach führt. Was Linus Roths Spiel so spannend verdeutlicht, dass man an jeder Phrase hängt und sein souveränes Spiel einen nicht loslässt. Mit Freude sind seine Partiten zu erwarten.

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